Jazz thing präsentiert

moers festival 2019

Die Vertragsverlängerung für Tim Isfort ist ein Vertrauensbeweis: Das diesjährige mœrs festival vom 7. bis 10. Juni ist das dritte des künstlerischen Leiters. Isfort hat das Festival vergrößert und an neue Orte getragen, und das will er auch in Zukunft so halten.

Killing Popes

Das Publikum muss sich umorientieren, denn sämtliche Konzerte zu besuchen, ist gar nicht möglich und auch nicht vorgesehen – Besucher haben die Qual der Wahl. „Wir wollten das Festival wieder in die Stadt und in den Park bringen, ohne inhaltliche Beschwichtigungsangebote an die Bevölkerung zu machen“, bringt Isfort sein räumliches Konzept auf den Punkt. „In der Halle braucht es eine Inszenierung, aber der Soloposaunist in der Buchhandlung ist für mich genauso wichtig wie die Bigband in der Festivalhalle. Mit dem prallen Programm wollen wir die Besucher auch ermutigen, Entscheidungen zu treffen.“

Crack Cloud
Mit den „mœrs abstractions“ – einer Zusammenarbeit zwischen der WDR Bigband, der Musikfabrik NRW und dem amerikanischen Saxofonisten Joshua Redman – steht eine Weltpremiere auf dem diesjährigen Programm. Eine weitere ist das Global Improvisers Orchestra mit Musikern aus Amerika, Europa und Nordkorea.

Außerdem im Programm: die Killing Popes, Crack Cloud aus Kanada, Anguish aus den USA und die belgische Flat Earth Society, die den Stummfilm „Die Austernprinzessin“ mit Curt Bois anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums musikalisch begleitet. Artist in Residence ist der mexikanische Vibrafonist und Schlagzeuger Emilio Gordoa, das gesamte Festivalprogramm wird im April bekanntgegeben.

Weitere Details zum Programm werden auf moers-festival.de bekannt gegeben.

Veröffentlicht am unter Live things