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Jazz thing präsentiert

Leipziger Jazztage 2017

Nach dem großen Jubiläum im letzten Jahr – die Leipziger Jazztage wurden 40 – präsentiert die 41. Ausgabe des traditionsreichen Festivals vom 12. bis zum 21. Oktober ein Programm, das um den vielseitigen Gitarrensound im zeitgenössischen Jazz kreist.

Gilad Hekselman

Viele der großen Jazzgitarristen waren in den letzten vier Jahrzehnten in Leipzig zu Gast – darunter Bill Frisell, Nguyên Lê und John Scofield –, doch nie zuvor wurden die unterschiedlichen Stilistiken und Techniken der Jazzgitarre in so einer Bandbreite innerhalb nur eines einzigen Festivals vorgestellt. Prominentester Festivalgast ist sicherlich Pat Metheny, der mit seiner Band, zu der Pianist Gwilym Simcock, Bassistin Linda Oh und der Schlagzeuger Antonio Sanchez gehören, das Festival im Opernhaus beschließen wird.

Dominic Miller

Den Auftakt macht der israelische Gitarrist Gilad Hekselman, der mit seinem Trio nach Leipzig kommt. Der Hamburger Jazz- und Gypsy-Swing-Gitarrist Giovanni Weiss spielt mit Django Deluxe, aus Dänemark kommen die schwebenden Klänge von Jakob Bro, und Dominic Miller wird ebenfalls mit Trio musizieren. Der brasilianische Virtuose Egberto Gismonti trifft auf die portugiesische Sängerin Maria João, und mit Bertram Burkert und Tobias Hoffmann sind auch zwei gitarristische Nachwuchsgötter zu erleben. Die bayerische Gitarristin Monika Roscher hat gleich ihre gesamte Bigband mitgebracht.

Monika Roscher (Foto: Emanuel A. Klempa)

Aber natürlich wird auch ohne Gitarre – oder zumindest ohne, dass das Instrument im Vordergrund steht – Musik gemacht: Der polni­sche Starsaxofonist Adam Pieronczyk trifft auf die tschechische Basslegende Miroslav Vitous, und Peter Ehwalds Double Trouble haben weder Gitarre noch Klavier, dafür aber Tenorsaxofon, zwei Bässe und ein Schlagzeug im Gepäck.

Mark Turner (Foto: ECM Records / Paolo Soriani)

Aus Frankreich kommen Electro Deluxe mit Jazz, Funk und Soul und dem US-Sänger James Copley, die Jazzrausch Bigband ist für Live-Techno-Shows bekannt, bei denen die klaren Strukturen und fetten Sounds elektroni­scher Clubmusik mit der kreativen Energie des Jazz vereinigt werden (gleich zwei Gitarristen haben Jazzrausch übrigens auch in ihren Reihen).

Shai Maestro (Foto: Alexandre Lacombe)

Ein exklusives Projekt der Leipziger Jazztage ist das Trio des israelischen Pianisten Shai Maestro, das erstmals gemeinsam mit dem US-amerikanischen Saxofonisten Mark Turner gemeinsam auf der Bühne stehen wird. Und bei den Tenors of Kalma bringen Tausendsassa Jimi Tenor und Gitarrist Kalle Kalima unter anderem Prog-Rock, Afrobeat und Kraftwerk unter einen Hut.

Unter www.jazzclub-leipzig.de kann man sich das Programm in allen Details zu Gemüte führen.

Foto
Emanuel A. Klempa; ECM Records / Paolo Soriani; Alexandre Lacombe

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