Jazz Lights - 29. Internationales Jazz-Festival Oberkochen

Jazz thing präsentiert

11. Kasseler Jazzfrühling 2019

Zum elften Mal lädt der Kasseler JazzFrühling sein Publikum vom 8. bis zum 23. März hauptsächlich ins Kasseler Theaterstübchen ein, wo nationale und internationale Publikumslieblinge in einem ganz besonderen intimen Rahmen zu erleben sind.

Sebastian Studnitzky

Den Auftakt macht der Lokalmatador und Pianist Edgar Knecht, der im Eröffnungskonzert auf den Kölner Trompeter Frederik Köster trifft. Sebastian Studnitzky stellt sich einen Tag später solo dem Publikum, bevor das Saxpack mit geballter Saxofonpower die Bühne erobert. Hellmut Hattler kommt mit dem Programm „Best of Hattler“, und die Isländer von ADHD einfach so.

Saxofonist Matthias Schubert und Schlagzeuger Ernst Bier haben vor acht Jahren die Band Unity6 ins Leben gerufen, der ehemalige James-Brown-Posaunist Fred Wesley kommt mit seinem Generation Trio. Das KAMA Quartett der Saxofonistin Katharina Maschmeyer hat sich den Perkussionisten Nippy Noya als Stargast eingeladen, und beim Kasseler Jazz Piano Summit haben sich elf Kasseler Pianisten, darunter Edgar Knecht und Bernhard Schüler, zusammengetan.

Vincent Peirani

Im Opernhaus des Staatstheaters Kassel spielt das Moka Efti Orchestra, die Originalband aus der hochgelobten Fernsehserie „Babylon Berlin“, und Schlagzeuglegende Billy Cobham trommelt im Atrium der Hauptstelle der Kasseler Volksbank. Die britische Trompeterin Yazz Ahmed kommt mit ihrer Band, wogegen Joachim Kühn ganz allein die Bühne betritt – ein Flügel ist selbstverständlich vorhanden. Die schwedische Sängerin Viktoria Tolstoy gibt ein Konzert mit ihrem Trio, der französische Akkordeonist Vincent Peirani kommt mit seinem Quintett, zu dem der Trompeter Émile Parisien gehört.

Victoria Tolstoy

Am letzten Festivaltag sind dann gleich zwei Bands mit von der Partie: Das aus New York stammende Quartett FORQ neigt in der Besetzung Keyboards, Gitarre, Bass und Schlagzeug zu aggressivem Sound und Klangexperimenten, und das Trio des Pianisten Leo Betzl sorgt schließlich mit seinem auf akustischen Instrumenten erzeugten Techno-Sound für den anregenden Kehraus.

Weitere Informationen: theaterstuebchen.de

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