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Jazzwoche Burghausen 2024

Vom 12. bis zum 17. März öffnet die Jazzwoche Burghausen ihre Pforten.

Ron Carter (Foto: Marc Gilgen)

Wie üblich beginnt das Festival mit dem 14. Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis. Die Gewinner/-innen erhalten ein Preisgeld von 5.000 Euro und eröffnen außerdem das Festivalprogramm auf der Hauptbühne am nächsten Tag – als „Vorband“ für das Foursight Quartet des legendären amerikanischen Bassisten Ron Carter.

Am Donnerstag leitet die britische Trompeterin Laura Jurd ein Projekt („Stepping Back, Jumping In“), das einige der aufregendsten Stimmen im zeitgenössischen britischen Jazz vereint. Anschließend spielt das Orjazztra Vienna, dem unter anderen Judith Ferstl und Lorenz Raab angehören, unter der Leitung von Christian Muthspiel dessen Programm „La Melodia Della Strada“, das Muthspiel ursprünglich 2022 für die Oper Graz inszeniert hat.

Christian Muthspiel Orjazztra (Foto: Nikola Milatovic)

US-Gitarrist und -Sänger Keziah Jones spielt am Freitag, und zwar nach dem Septett Routes des schweizerischen Posaunisten Samuel Blaser, der sich jamaikanischer Musik unter anderem mit dem britischen Altsaxofonisten Soweto Kinch widmet. Zeitgleich spielen im Jugendzentrum Burghausen das finnische Oktett Rosettes sowie das TripHop-Trio Feh der Sängerin Julia Fehenberger, verstärkt um Gitarrist Mitsuyoshi Miyajima und Pianist André Schwager.

Rosettes (Foto: Henri Hyökyvirta)

Auch am Samstag hat man die Qual der Wahl: In der Wackerhalle stehen das Quartett der kubanischen Cellistin und Sängerin Ana Carla Maza sowie das Künstlerkollektiv „Black Lives – from Generation to Generation“ (unter anderen mit David Gilmore, Reggie Washington und Logan Richardson) auf der Bühne, während man im Stadtsaal die A-cappella-Gruppe Of Cabbages and Kings und die Monika Roscher Big Band erleben kann.

Der letzte Festivaltag steht dann ganz im Zeichen des Nachwuchses: Das Quartett Phalanx mit dem Pianisten Mathieu Blech lässt den Jazzrock wiederauferstehen, Saxofonistin Emma Rawicz hat sich mit ihrem Album „Chroma“ (ACT/edel) bereits einen Namen gemacht, und die Avantgarde-Pop-Band SiEA aus München hat 2019 das Jazzpreisfinale in Burghausen gewonnen.

Weitere Infos auf der Website der B‘Jazz.

Foto
Marc Gilgen, Nikola Milatovic, Henri Hyökyvirta

Veröffentlicht am unter Live things

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