Jazz thing präsentiert

Internationale Jazzwoche Burghausen 2020

Seit 50 Jahren gibt es die Jazzwoche Burghausen und Abnutzungserscheinungen sind nicht zu erkennen. Auch vom 17. bis 22. März gibt sich die nationale und internationale Jazzelite an der Salzach ein Stelldichein.

Bill Evans

Gleich zu Beginn geht es um die Endausscheidung zum 12. Jazzpreis 2020. Der Gewinner spielt tags darauf im Vorprogramm des Michael Camilo Quartet with New Cool Collective Horns. Die Doppelprogramme setzen sich fort: Zunächst spielen Wilson de Oliveira feat. Joe Gallardo sowie Bill Evans & the Spy Killers feat. Wolfgang Haffner.

Snarky Puppy

Am Freitag haben sich Snarky Puppy angekündigt sowie Jungle by Night aus Amsterdam: Die Band steht für einen Sound zwischen HipHop, House und jazzigen Bläsern. Am Samstag heißt es dann Jazzwoche total. Nachmittags gibt es ein Blues-Doppelprogramm: Kai Strauss & the Electric Blues Allstars und die BB King Blues Band feat. Michael Lee, die gerade erst mit dem Album „The Soul Of The King“ (Ruf/in-akustik) für Furore gesorgt hat.

Abends spielen in der Wackerhalle Lisa Simone – die Tochter von Nina Simone hat sich jüngst mit ihrem fantastischen Album „In Need Of Love“ (Warner) endgültig freigeschwommen – und das Septett des britisch-nigerianischen Singer-Songwriters Ola Onabulé, während im Stadtsaal das Quartett der schweizerischen Harfenistin Julie Campiche und das Andromeda Mega Express Orchestra aus Berlin auf der Bühne stehen.

Lisa Simone (Foto: Edilson Boz)

Das ist aber noch längst nicht alles, denn es folgt ab 23 Uhr die Jazznight, u. a. mit der Zed Mitchell Band, Harriet Lewis und dem Gregor Hilden Organ Trio, dem Hot Club du Nax sowie dem Quartett des Saxofonisten Johannes Enders (wer zu den Nachtschwärmern gehört: Enders ist die ganze Woche kurz vor Mitternacht im Jazzkeller zu erleben).

Am letzten Festivaltag, dem Sonntag, gibt es zunächst den Frühschoppen mit den New Orleans Dixie Stomper, bevor am Nachmittag die Münchner Sängerin Alma Naidu, Melusine und die schweizerische Band Ikarus im Stadtsaal den fulminanten Schlusspunkt setzen.

Weiteres bei der IG Jazz.

Foto
Edilson Boz

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