Jazz thing präsentiert

Jazztage Dresden 2019

Gesteckt voll sind die Jazztage Dresden programmiert, sie dauern aber auch einen ganzen Monat – vom 23. Oktober bis zum 24. November, um genau zu sein.

Nina Hagen

Zu den überraschendsten Programmpunkten dürfte der Auftritt von Nina Hagen zählen, die „Brecht & Blues“ singen wird. Natürlich machen auch die großen amerikanischen Stars in Dresden Station: Stanley Clarke, Sheila E., John Scofield, Gregory Porter, Julian Lage und Curtis Stigers haben sich angekündigt.

Stanley Clarke (Foto: Raj Naik)

Die Klazz Brothers spielen gleich mehrfach während des Festivals, auf dem Programm stehen außerdem Barbara Dennerlein, Nils Landgren mit seiner Funk Unit und die koreanische Sänger Youn Sun Nah. Der Pianist Bruno Böhmer Camacho ist solo und mit Trio zu erleben, aus Portugal kommt Fado-Königin Cristina Branco.

Simon Phillips gehört zu den berühmtesten Session-Drummern der Welt (The Who, Mike Oldfield, Toto) – daneben unterhält er mit der Band Protocol auch ein Fusion-Quintett, das in diesen Tagen sein 30-jähriges Bestehen feiert. Die Jazzrausch Bigband dagegen gehört noch zum Nachwuchs, hat aber schon für erhebliches Rauschen im Blätterwald gesorgt.

Sheila E.

Aus Norwegen stammt Sängerin Rebekka Bakken, aus der Schweiz ihre Kollegin Stefanie Heinzmann und wiederum aus den USA das Duo Tuck & Patti, das gemeinsam an die berühmten Vorgänger Ella Fitzgerald & Joe Pass erinnern will.

Noch mehr Stimmen: The Bulgarian Voices Angelite kommen genauso nach Dresden wie US-Sängerin Lizz Wright und Konstantin Wecker, der mit dem Kammerorchester der Bayerischen Philharmonie auftreten wird. Tanzbare Klänge verbreiten die Veteranen von Incognito, die Nachwuchsband Kimberose und die Franzosen von Electro Deluxe.

Lizz Wright (Foto: Jesse Kitt)Außerdem im Programm: Martin Tingvall, Bob Geldof, die Dresdner Philharmonie mit einem Programm zwischen David Bowie und Philipp Glass, David Helbock, die Fanfare Ciocarlia, Iiro Rantala, Kinga Gyk, das Pasadena Roof Orchestra, Trio Elf, Tonbruket und Ute Lemper.

Soweit die Highlights – das komplette Programm gibt’s unter jazztage-dresden.de.

Foto
Raj Naik, Jesse Kitt

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