Jazz thing präsentiert

Jazztage Dresden 2018

Fast den gesamten November, nämlich vom 1. bis zum 29., versammeln die Jazztage Dresden in ihrem 18. Jahrgang herausragende Künstler aus aller Welt. In mehr als 80 Konzerten werden über 40.000 Besucher und 500 Künstler aus 30 Nationen an den 21 Spielstätten erwartet.

Klazz Brothers (Foto: Mirko Jörg Kellner)

Und das Publikum sollte sich auch nicht von den Pegida-Schreihälsen beunruhigen lassen. „Selbst zu den ehemals großen Demonstrationen mit mehr als 20.000 Personen bin ich unbehelligt mit den farbigen kubanischen Mitmusikern zum 50 Meter von der Demonstration entfernten Konzert gelaufen“, erinnert sich Kilian Forster, künstlerischer Leiter der Jazztage und außerdem Bassist und Gründer der Klazz Brothers, die zum Abschluss des Festivals spielen werden.

Maceo Parker (Foto: Philip Ducap)

Ansonsten geben sich in Dresden die internationalen Stars der Szene die Klinke in die Hand: Angekündigt haben sich neben der Jan Garbarek Group auch Billy Cobham, Al Di Meola, James Carter, Maceo Parker und Gregory Porter. Mit Echoes of Swing stehen auch ältere Stile auf dem Programm des Festivals, die Barrelhouse Jazzband, Tom Gaebel & his Orchestra sowie The Big Chris Barber Band sind weitere Beispiele. Außerdem gastiert das American Cajun, Blues & Zydeco Festival innerhalb der Jazztage.

Al Di Meola (Foto: Francesco Cabras)

Des Weiteren im Angebot: Chris Minh Doky & the Electric Nomads, das Victor Wooten Trio, Aaron Parks & Little Big, Candy Dulfer, Evelyn Huber, die Sängerinnen Rebekka Bakken, Lily Dahab, Céline Rudolph, Ute Lemper, Anna Maria Jopek und Cécile McLorin Salvant sowie die Sänger Ed Motta und Christopher Cross.

Klaus Doldingers Passport laden unter dem Titel „Tatort Dresden“ ein, und Nik Bärtschs Ronin aus Zürich wollen ihr aktuelles Album „Sawase“ vorstellen. Die Publikumslieblinge von Quadro Nuevo spielen in der Staatsoperette, und der schwedische Pianist Martin Tingvall gibt ein Solokonzert. Orgel-Lady Barbara Dennerlein gibt sich die Ehre, und Esther Kaiser singt ihre vielseitigen „Songs of Courage“ – das komplette Programm steht unter jazztage-dresden.de im Internet.

Foto
Mirko Jörg Kellner, Philip Ducap, Francesco Cabras

Veröffentlicht am unter Live things

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