Jazz thing präsentiert

Jazznojazz 2019

Seit über 20 Jahren bringt das Jazznojazz-Festival internationalen Glanz nach Zürich. Vier Tage lang – in diesem Jahr vom 30. Oktober bis zum 2. November – geben sich die Stars des Jazz und angrenzender Genres in der Stadt an der Limmat die Klinke in die Hand.

John McLaughlin

Mit Miles Davis, Shakti und dem Mahavishnu Orchestra schrieb John McLaughlin Jazzgeschichte, nun kommt der britische Gitarrist mit seiner Fusion-Band 4th Dimension noch einmal zum Jazznojazz.

Tony Allen (Foto: Bernard Benant)

Ebenfalls geschichtsträchtig, nämlich als Rhythmusgeber des legendären Afrobeat-Superstars Fela Kuti, ist der mittlerweile 81 Jahre alte Schlagzeuger Tony Allen, der mit seiner Band in Zürich spielt. Und da wir schon bei den großen Legenden sind: In diese Schublade passt auch umstandslos der amerikanische Saxofonist Charles Lloyd, der in Zürich „Kindred Spirits“ beschwören will.

Bugge Wesseltoft ist das Risiko eingegangen: Der norwegische Pianist hat für sein Trio Rymden die sagenhafte Rhythm Section des Esbjörn Svensson Trios reaktiviert. Zusammen mit Dan Berglund und Magnus Öström ist er im ZKB Club des Theaters der Künste zu erleben. Der Kubaner Chucho Valdés und der Italiener Stefano Bollani bilden ein Pianoduo der Extraklasse, und die Afro-Cuban All Stars von Juan de Marcos zelebrieren eine heiße Variante der kubanischen Musik.

Azymuth

Mit dem brasilianischen Trio Azymuth kommen die Wegbereiter des Brazil-Jazz nach Zürich, und natürlich wird mit The Comet is Coming und Kamaal Williams auch die momentan schwer angesagte Londoner Szene am Start sein.

Zu den Veteranen tanzbarer Klänge zählen die Brand New Heavies und Al McKay’s Earth, Wind & Fire Experience (McKay schrieb zum Beispiel den Megahit „September“). Die schweizerische Vokalartistin Erika Stucky ist eine Kollaboration mit dem ehemaligen Einstürzende-Neubauten-Perkussionisten FM Einheit eingegangen, und mit den Konzerten von Rickie Lee Jones und Level 42 ist auch für die Freunde des jazzaffinen Pops gesorgt.

Alle Einzelheiten gibt’s unter jazznojazz.ch im Netz.

Foto
Bernard Benant

Veröffentlicht am unter Live things