Jazz thing präsentiert

Jazzfest Gronau 2019

Im letzten Jahr hat das Jazzfest Gronau voller Stolz seine 30. Ausgabe gefeiert, entsprechend gut gestimmt geht man in diesem Jahr vom 27. April bis zum 5. Mai ins vierte Jahrzehnt.

Joshua Redman (Foto: Music Works International)

Nach wie vor schreibt sich das Festival „stilistische Vielfalt und Buntheit“ auf die Fahnen und beweist das gleich mit dem Eröffnungskonzert, das von dem deutschen Liedermacher Joris („Herz über Kopf“) bestritten wird. Danach wird’s dann heftig jazzrockig: Mit John McLaughlin & the 4th Dimension sowie dem Electric Quartet seines Gitarrenkollegen Biréli Lagrène sind zwei der wohl populärsten Bands des Genres in Gronau am Start. Der Superstar des Klezmer ist unwidersprochen Giora Feidman – der Klarinettist kommt mit seiner Band Gitanes Blondes in Udo Lindenbergs Heimatstadt.

Kraak & Smaak (Foto: electrichustlemgmt.com)

Für die Freunde traditionellerer Klänge steht der Festivaldienstag: Die International Bayoogie Band und The Sazerac Swingers wollen entsprechend einheizen. Hochklassiger akustischer Jazz folgt dann am Mittwoch: Die Acoustic Band des amerikanischen Saxofonisten David Sanborn trifft auf das Trio von Sanborns Kollegen  – sie spielen zwar hintereinander, aber vielleicht verirrt sich ja der eine auf das Konzert des anderen.

Die Niederlande sind nah – vielleicht auch deshalb spielt das holländische Produktionstrio Kraak & Smaak aus Leiden am Donnerstag in Gronau. Mit „Poolside Miami“ hat die Band ein neues Album im Gepäck.

Nina Attal (Foto: Prime Tours)

Ein rauschendes Abschlussfest feiert das 31. Jazzfest Gronau dann noch mit Level 42 und Nina Attal. Level 42, die Band des Bassisten und Sängers Mark King, deren größter Hit „Lessons In Love“ war und deren Frontmann zu Hochzeiten der Band für seine markante Slaptechnik bekannt war, zählt nach wie vor zu den großen Publikumslieblingen in Deutschland, und auch die Französin Nina Attal, obwohl noch jung an Jahren, hat sich hierzulande längst ein großes Publikum erobert. Ihr letztes Album „Jump“ (Skip/Soulfood) war eine äußerst gelungene Mischung aus Funk, Soul, Pop und Jazz.

Aktuelle Informationen: www.jazzfest.de

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