Jazz thing präsentiert

jazzahead! 2017

Auf eines kann man sich verlassen: Die jazzahead! wird jedes Jahr größer, und so wird auch die diesjährige Ausgabe vom 27. bis zum 30. April neue Aussteller- und Besucherrekorde feiern.

Längst ist die jazzahead! zum wichtigsten Treffpunkt der internationalen Jazzszene geworden. Im Bremer Congress Centrum tauschen sich Künstler, Agenturen, Labels, Medienvertreter, Produzenten und Veranstalter miteinander aus und knüpfen Kontakte. Und im Konzertprogramm, das stets auch für reges Publikumsinteresse sorgt, können Künstler aus aller Welt entdeckt werden.

eCsTaSy (Foto: Stefan Bremer)

Da das Partnerland der jazzahead! in diesem Jahr Finnland ist, startet das Konzertprogramm am Donnerstag mit der „Finnish Night“. Acht Bands aus dem hohen Norden bilden die Vielfalt der finnischen Jazzszene ab, darunter die Gruppe des Trompeters Verneri Pohjola, die Band eCsTaSy des Gitarristen Raul Björkenheim und das Trio des Pianisten Aki Rissanen. Außerdem dabei: das Postrock-Trio Virta, das Kari Ikonen Trio, das Sextett Gourmet, die Tenors of Kalma und Dalindéo, das Sextett des Gitarristen Valtteri Laurell Pöyhönen. Außerdem gibt es am Freitag noch das Galakonzert in der Glocke mit dem Pianisten Iiro Rantala und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

claasue4 (Foto: Babette Brandenburg)

Das European Jazz Meeting geht am Freitag über verschiedene Bühnen. Gleich 16 Bands geben einen Eindruck vom überbordenden musikalischen Reichtum des Kontinents, darunter so illustre Vertreter wie das Trio des österreichischen Pianisten David Helbock, die französische Saxofonistin Céline Bonacina, das Trio des schwedischen Schlagzeugers Emil Brandqvist und das internationale Quartett A Novel Of Anomaly, das aus Luciano Biondini, Lucas Niggli, Andreas Schaerer und Kalle Kalima besteht. Für alle 16 Acts fehlt uns hier der Platz, und wir verweisen auf die jazzahead!-Homepage. „Die musikalische Qualität der diesjährigen Auswahl ist umwerfend“, verspricht jedenfalls Uli Beckerhoff, der musikalische Leiter der jazzahead! und Jurymitglied für das European Jazz Meeting.

Eva Klesse Quartett (Foto: Arne Reimer)

Die German Jazz Expo wirft am Samstag acht Schlaglichter auf das deutsche Jazzgeschehen. Mit dem Trio der Pianistin Julia Hülsmann und dem Trio Elf aus München sind etablierte Vertreter der deutschen Szene dabei. Außerdem werfen sich claasue4 – das ist das Quartett des Trompeters Claas Ueberschär –, Niels Klein mit Tubes & Wires, das Quartett der Schlagzeugerin Eva Klesse, das Trio des Berliner Pianisten Lorenz Kellhuber, Timo Vollbrechts Band Fly Magic und das Quintett des Saxofonisten Nico Lohmann ins Getümmel.

Leo Genovese Trio (Foto: Eduardo Correa)

Ebenfalls am Samstag präsentieren bei der Overseas Night Bands von außerhalb Europas ihren Blick auf den Jazz. Gleich vier davon kommen aus den USA, darunter die des Pianisten Chano Dominguez und der Sängerin Dee Alexander, das Trio des Gitarristen Julian Lage und das Trio des Pianisten Gilad Hekselman. Aus Argentinien stammt der Pianist Leo Genovese, der ebenfalls im Trioformat antritt. Mit einer zehnköpfigen Band präsentiert der australische Pianist Stu Hunter seine Suite „The Migration“. Die chilenische Gitarristin Camila Meza reist mit ihrem Quartett an, und aus Tunesien kommt der Saxofonist Yacine Boularès, zu dessen Trio der Cellist Vincent Segal und der Schlagzeuger Nasheet Waits gehören. Erfreut sind die Macher der jazzahead! über die immer größere Ländervielfalt, die sich bei den Showcase-Bewerbungen bemerkbar macht. Erstmals waren auch Einreichungen aus Argentinien, Chile, den Kapverden, Mozambik und Ghana dabei – zwei davon haben es sogleich in das Programm der Overseas Night geschafft.

Camila Meza (Foto: Chris Drukker)

Weiterhin im Programm ist natürlich auch die jazzahead! Clubnight, die am Samstag in ganz Bremen und darüber hinaus auch im Bremer Umland die Nacht zum Tage macht. Ein Ticket berechtigt zum Eintritt in sämtliche Konzerte, die in über 35 Clubs, in Kirchen, auf Schiffen und an vielen anderen Orten stattfinden, und gilt gleichzeitig als Fahrausweis im öffentlichen Nahverkehr.

Über sämtliche Konzerte sowie das weitere Messe- und Festivalprogramm kann man sich unter jazzahead.de informieren.

Foto
Stefan Bremer / Babette Brandenburg / Arne Reimer / Eduardo Correa / Chris Drukker

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