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Jazz Rally Düsseldorf 2022

Die Jazz Rally Düsseldorf gehört zu den größten und ältesten Jazzfestivals Deutschlands, aber aufgrund der Coronapandemie konnte sie in den vergangenen zwei Jahren nicht stattfinden. Das soll in diesem Jahr wieder anders werden, wenn sich am Pfingstwochenende vom 3. bis 5. Juni Düsseldorf wieder in eine „Jazz City“ verwandelt. Über 40 Konzerte sind bereits in Planung.

China Moses (Foto: Sylvain Norget)

Zu den Top-Acts zählt die amerikanische Sängerin China Moses. Die Tochter der Sängerin Dee Dee Bridgewater hat sich seit zwei Jahrzehnten ein eigenes Publikum erobert und gilt als äußerst vitale Live-Performerin. Angekündigt hat sich auch der israelische Bassist und Sänger Avishai Cohen: Er präsentiert mit seinem Trio, zu dem Pianist Elchin Shirinov und Schlagzeugerin Roni Kaspi gehören, Musik aus seinem neuen Album, das noch in diesem Frühjahr erscheinen soll.

Trilok Gurtu (Foto: Boris Breuer)

Der Meisterschlagzeuger und Weltmusikpionier Trilok Gurtu arbeitet seit Jahrzehnten an einer Fusion von klassischer indischer Musik, westlicher Jazztradition, Funk sowie afrikanischen und brasilianischen Einflüssen – bei der Jazz Rally wird er mit seiner aktuellen Band spielen. Mit ihrer eklektischen Mischung aus Afrobeat, Ethio-Jazz, Krautrock, Funk und Dance-Musik eroberten Jungle by Night in den letzten Jahren die Welt. Das neunköpfige Kollektiv aus Amsterdam wird in Düsseldorf nicht nur, aber auch Musik aus seinem aktuellen Album „Algorhythm“ (V2/Bertus) vorstellen.

Adam Ben Ezra (Foto: Paolo Galletta)

Die Berliner Jazzsängerin Lisa Bassenge zählt seit geraumer Zeit zu den absoluten Publikumslieblingen, zuletzt ist von ihr das Album „Mothers“ auf Herzog Records erschienen. Der israelische Bassist Adam Ben Ezra beeindruckt mit seiner Musikalität und seinem Songwriting und ist mit millionenfachen Videoaufrufen ein echter Internetstar, der aber mit „Hide And Seek“ bei der Jazz Rally auch ein aktuelles Album im Gepäck hat.

Unter duesseldorfer-jazzrally.de findet man weitere Hinweise zum Programm.

Foto
Sylvain Norget, Boris Breuer, Paolo Galletta

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