European Jazz Legends – live im Theater Gütersloh am 18. März 2017

Fred Frith

Geboren in East Sussex vor bald 68 Jahren, mittlerweile in den USA zu Hause und Lehrer am Mills College im kalifornischen Oakland und an der Musik Akademie in Basel, hat sich Fred Frith über die Jahre nicht nur seine improvisatorische Spielenergie, sondern auch den Humor bewahrt. So finden sich unter den Pressestimmen auf seiner Website auch YouTube-Kommentare wie „das Dümmste, was ich je gesehen habe“, oder „mein Hund könnte so improvisieren“.

Der „Songwriter, Komponist, Improvisierer und Multiinstrumentalist, der für die Neuerfindung der elektrischen Gitarre bekannt ist, die mit dem Album ‚Guitar Solos‘ 1974 begann“ (Website), gründete 1968 die Artrock-Band Henry Cow mit und ist seitdem solo und mit eigenen Ensembles wie der Gravity Band, Cosa Brava oder dem Filmmusikprojekt Eye to Ear zu hören. Seine Kompositionen, oft für Soundtracks wie die Evelyn-Glennie-Doku „Touch The Sound“ oder auch Ballettkompanien geschrieben, wurden vom Ensemble Modern, den Bang on a Can Allstars oder Robert Wyatt gespielt.

Für sein „European Jazz Legends“-Konzert, präsentiert von WDR 3, Jazz in Gütersloh und Jazz thing am 18. März 2017 im Theater Gütersloh, hat Fred Frith jetzt das Trio Frelosa zusammengestellt – mit der dänischen Saxofonistin Lotte Anker und dem schweizerischen Schlagzeuger Sam Dühsler. „Wir werden improvisieren“, sagt er. „Ich habe also keine Ahnung, was wir machen und wie es klingen wird.“

Text
Götz Bühler

Veröffentlicht am unter 117, Heft, Live things
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