Jazz thing präsentiert:

1. Ems Jazz Festival Greven

Ein neues Jazzfestival startet die Kulturinitiative Greven mit dem 1. Ems Jazz Festival, das in diesem Jahr vom 8. bis zum 11. September seine Pforten öffnet.

Johanna Summer (Foto: Gregor Hohenberg)

Der Zeitpunkt ist sorgfältig gewählt, da der regionale Festivalkalender zwischen Münster zum Jahreswechsel und Gronau im Frühjahr noch einen Premiumplatz im Spätsommer bietet. Außerdem steht der Stadt Greven mit den Gründerzeit-Räumlichkeiten der ehemaligen Baumwollspinnerei eine Spielstätte zur Verfügung, die wie geschaffen für ein Festival dieser Art ist. So will das Ems Jazz Festival nach Zeiten ausgefallener Konzerte die Lust auf Konzerte im Allgemeinen und den Jazz im Besonderen neu anfachen.

Bobby Rausch (Foto: Lena Giovanazzi)

Mit dem Headliner Jan Garbarek haben sich die Festivalmacher gleich zu Beginn einen Traum erfüllt. Der norwegische Saxofonist kommt seiner Gruppe, zu der der Pianist Rainer Brüninghaus, Schlagzeuger und Perkussionist Trilok Gurtu und Yuri Daniel am Bass gehören.

Doch auch das restliche Programm kann sich sehen und hören lassen: Mit der Pianistin Johanna Summer ist eine der größten Nachwuchshoffnungen der deutschen Jazzszene dabei. Das Trio des schwedischen Pianisten Martin Tingvall zählt dagegen schon seit Jahren zu den absoluten Publikumslieblingen.

Fabiana Striffler (Foto: Dovile Sermokas)

Aus Berlin kommt das Trio Bobby Rausch, das mit seinem „Experimental Groove“ eine Schnittstelle zwischen Jazz und aktuellen Clubsounds besetzt.

Außerdem im Programm: Geigerin Fabiana Striffler mit ihrem Quintett, Saxofonist Jan Klare mit seinem Quartett 3000, das um den US-amerikanischen Posaunisten Steve Swell ergänzt wird, der französische Jazzchor Couleur Jazz, der sich seit geraumer Zeit mit dem deutschen Jazzensemble Chit Chat Company zusammengetan hat, das Quintett des Fusiongitarristen Axel Zinowsky und das kammermusikalische Duo Vento e Corde, das aus dem Gitarristen Manfred Matulla und dem Saxofonisten Andreas Gummersbach besteht.

Axel Zinowsky

Zum Abschluss des 1. Ems Jazz Festivals wird es funky: Es spielt das Berliner Nonett Wanubalé.

Weiterführende Links: 1. Ems Jazz Festival Greven

Foto
Gregor Hohenberg, Lena Giovanazzi, Dovile Sermokas

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