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Jazz thing präsentiert

Elbjazz 2020

Nicht nur für die SPD ist Hamburg ein erfolgreiches Pflaster, auch der Jazz erhebt am 5. und 6. Juni beim Elbjazz-Festival wieder sein mächtiges Haupt in der Hansestadt.

Archie Shepp (Foto: Manfred Rinderspacher)

Mit Archie Shepp und seinem Quartett sowie Ron Carter – mit seinem Golden Striker Trio und auch im Verbund mit der NDR Bigband – sind gleich zwei große US-Legenden in Hamburg am Start. Einer Hamburger Legende, die vor 100 Jahren geboren wurde, widmet sich ein großes Gedenkkonzert in der Elbphilharmonie: Rolf Kühn, die Bigband der HfMT Hamburg, die Coolen Elb-Streicher und ein Jazzquartett um die Berliner Geigerin Josefine Andronic widmen sich der Musik von Helmut Zacharias, der nach dem Zweiten Weltkrieg ein Jazzpionier war und später Maßstäbe in der Welt des Easy Listening setzte.

Vincent Peirani

Einer selbsterfundenen musikalischen Vergangenheit widmet sich dagegen das Moka Efti Orchestra, das aufgrund der Fernsehserie „Babylon Berlin“ zusammenfand. Mit The Notwist kommt eine bayerische Indie-Rock-Legende nach Hamburg, deren Bassist Micha Acher ist außerdem (allerdings als Sousafonist!) in einem sensationellen Trio mit dem Saxofonisten Johannes Enders und dem Schlagzeuger Günter Baby Sommer zu erleben.

Die junge britische Szene wird von Dinosaur mit der Trompeterin Laura Jurd und Shabaka & the Ancestors repräsentiert, aus Toronto kommen BadBadNotGood – das Trio ist mittlerweile zum Quartett mutiert.

Mathias Eick

Außerdem im reichhaltig bestückten Programm: Chris Dave & the Drumhedz (für ihr zweites Album wollen sie mit Rick Rubin ins Studio gehen), Moop Mama, Hindi Zahra, Chris Botti, der blutjunge blinde US-Pianist Matthew Whitaker mit seinem Quartett, Vincent Peirani mit Living Being, Jazz-thing-Titelheld Wolfgang Haffner und seine Band, Bobby Rausch, Fazer, Masaa, der norwegische Trompeter Mathias Eick und das Norwegian Wind Ensemble, Zara McFarlane sowie die amerikanische Sängerin Michelle David & the Gospel Sessions.

Das komplette Programm ist unter elbjazz.de im Netz zu finden.

Foto
Manfred Rinderspacher

Veröffentlicht am unter Live things