Jazz thing präsentiert:

Africa Festival Würzburg 2022

Das internationale Africa Festival Würzburg ist das größte und älteste Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa. In diesem Jahr findet seine 33. Ausgabe vom 26. bis zum 29. Mai statt.

Marema (Foto: Nampemanla)

Mit Lucia de Carvalho aus Angola und Marema aus dem Senegal wird das Festival von zwei starken Stimmen eröffnet. Ebenfalls aus dem Senegal stammt Awa Ly, die schon seit Längerem in Italien eine neue Heimat gefunden hat: Auch auf ihrem letzten Album „Safe and Sound“ (Flowfish/Broken Silence) präsentiert sie eine Mischung aus afrikanischen Folk Roots, Jazz, Soul und Afro-Pop.

Angelique Kidjo (Foto: Joshua Jordan)

Angélique Kidjo, die dreifache Grammygewinnerin aus Benin, hat sich zuletzt mit der Musik der Salsa-Queen Celia Cruz beschäftigt und deren Songs mit Afrobeat, Yoruba und Juju-Style neu aufblühen lassen. Moh Kouyaté, Sänger, Gitarrist und Songwriter aus Guinea, kommt mit den vielköpfigen Guinée Music All Stars nach Würzburg. Lira, die eigentlich Lerato Molapo heißt, gilt heute als die größte Soulstimme in ihrem Heimatland Südafrika.

Von den Kapverdischen Inseln stammt die Sängerin Lura, die die traditionelle Musik der Inseln mit westafrikanischen und modernen Elementen verbindet. Eine der wichtigsten Stimmen aus Mali ist der Gitarrist Habib Koité, der mit seiner Band Bamada und einem neuen Programm nach Würzburg kommt. Nkulee Dube ist die Tochter der südafrikanischen Reggaelegende Lucky Dube und verbindet in ihrer Musik Ethno-Soul mit Reggae, Jazz und Ragga.

Treesha

Mit Patrice präsentiert sich schließlich einer der größten deutschen Reggae-Stars mit Soul- und Funkeinflüssen auf der großen Bühne. Außerdem im Programm: Treesha mit afrikanischen Reggae-Grooves aus Kenia, die Kölner Afrobeat-Sängerin Leila Akinyi, Singer-Songwriterin Ami Warning von der Karibikinsel Aruba, die „Diva of the Sudanese Desert“ (BBC) Amira Kheir, Fafa Ruffino aus Benin und Siti & The Band aus Sansibar, die die traditionelle Taarab-Musik ihrer Insel mit Jazz, Funk und Reggae verbinden.

Alles Wissenswerte ums Festival liefert wie gewohnt www.africafestival.org.

Foto
Nampémanla, Joshua Jordan

Veröffentlicht am unter Live things