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Jazz thing präsentiert

Africa Festival 2020

Europas größtes Festival für afrikanische Musik öffnet in diesem Jahr seine Pforten vom 29. Mai bis zum 1. Juni – wie üblich in Würzburg.

Awa Ly (Foto: Oye Diran)

Mit Awa Ly und Angélique Kidjo sind gleich zwei große afrikanische Stimmen am Freitag zu erleben: Awa Ly, Französin mit senegalesischen Wurzeln, hat gerade erst ihr neues Album „Save & Sound“ (flowfisch/Broken Silence) veröffentlicht, Kidjo möchte an die kubanische Salsa-Queen Celia Cruz erinnern.

Angélique Kidjo (Foto: Sofia and Mauro)

Moh! Kouyaté, der wohl bekannteste Sänger, Gitarrist und Songwriter aus Guinea, kommt mit einem neuen Herzensprojekt, den Guinée Music All Stars, nach Würzburg. Lira, die eigentlich Lerato Molapo heißt, gilt heute als die größte Soulstimme Südafrikas und singt am Samstag im Anschluss an die Guinée Music All Stars.

Auch Maria de Lurdes Pina Assuncao von den Kapverdischen Inseln hat sich für einen karrierefördernden Kurznamen entschieden: Als Lura ist sie längst eine der erfolgreichsten Sängerinnen ihrer Heimat. Nach ihr tritt am Sonntag Habib Koité mit seiner neuen Band Bamada an. Unter anderen zusammen mit seinem Sohn Cheick Tidane Koité begibt sich der Gitarrist auf die Suche „Back To Mali Roots“.

Am abschließenden Pfingstmontag hat sich, ebenfalls aus Südafrika, die Sängerin Nkulee Dube angekündigt. Die Tochter der ermordeten Reggae-Legende Lucky Dube hat mit ihrer Mischung aus Ethno-Soul, Jazz, Reggae und Ragga das Erbe ihres Vaters angetreten, in Würzburg war sie vor neun Jahren schon einmal zu Gast. Nach ihr beendet der deutsche Reggae-Star Patrice das Festival.

Soweit das Programm auf der Hauptbühne am Abend: Wer das Africa Festival kennt, der weiß aber, dass sich gerade auf der Nachmittagsbühne oftmals hochinteressante Entdeckungen verbergen. Dort sind in diesem Jahr unter anderen Mamadou Diabaté aus Burkina Faso, Siti & the Band aus Sansibar, der senegalesische Stargitarrist und produzent Hervé Samb, die kenianische Bigbandstimme Nina Ogot und ihre Landsfrau, die Kölner Kenianerin Treesha mit ihren lockeren Reggae-Grooves, zu sehen und zu hören.

Alle weiteren Informationenn findet man af der Festival-Website www.africafestival.org.

Foto
Oye Diran, Sofia and Mauro

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