Jazz thing präsentiert

Africa Festival 2019

Die 30. Ausgabe des Africa Festivals präsentierte im letzten Jahr verdiente Stars des Genres, die schon mehrfach in Würzburg zu Gast waren. Die 31. Ausgabe in diesem Jahr bietet vom 30. Mai bis zum 2. Juni nun wieder neuen Kräften der internationalen Weltmusikszene eine Bühne.

Wally& Ami Warning (Foto: Mario Gerth)
Zur Eröffnung spielt die Mangrove Steel Band, bevor Wally Warning mit seiner Roots Band die Hauptbühne erklimmt. Der Sänger, Multiinstrumentalist und Komponist verschmilzt karibische Grooves mit Latin Roots – in seine Band hat er Tochter Ami als Bassistin integriert. Caribbean Brass International spielen Karnevalsmusik aus Aruba und Curaçao, die Wurzeln ihrer Musik liegen im legendären Karneval in Rio.

Moonlight Benjamin (Foto: Nöt)
Düsterere Klänge bevorzugt Moonlight Benjamin aus Port au Prince. Die Sängerin braut ihren magischen Voodoo-Blues-Rock in Paris zusammen. Mit Calypso Rose steht danach eine echte Legende des Calypso aus Trinidad auf der Bühne. Am Freitag beginnen Anna & Saliou Cissokho aus dem Senegal den Tag, bevor Kokoroko aus London ihre Version des Afrobeats zelebrieren und Moh! Kouyaté aus Guinea urbane Afrobeats mit Mandingo Funk kombiniert.

Femi Kuti (Foto: Optimus Dammy)
Junge Stimmen aus Südafrika kann man im Ndlovu Youth Choir hören, während danach Femi Kuti aus Nigeria das Erbe seines legendären Vaters Fela weiterführt. Aus Südafrika stammen Bantu Continua Uhuru Consciousness, kurz BCUC, die traditionelle afropsychedelische Klänge auf moderne Art und Weise spielen und damit den Samstag eröffnen. Landsfrau Thabilé präsentiert ihre ausdrucksstarke Stimme und ihre Debüt-CD „Dlamini Echo“. Mokoomba stammen aus Zimbabwe und zelebrieren ihren heißen Crossover-Mix aus Souskous, Funk, Pop und Reggae in einer mitreißenden Bühnenshow. Mit Lucibela ist ein weiterer Stern über dem Musikhimmel der Kapverden aufgegangen.

Anna & Saliou Cissokho (Foto: Saliou Cissokho)
Touré Kunda aus dem Senegal bestehen im Kern aus den Geschwistern Ismaila und Suxu Tidiané Touré und haben mit Osibisa schon in den 70er-Jahren erste Erfolge gefeiert. Die Kölner Band Memoria, die als erster Act am Sonntag auf der Hauptbühne steht, spielt Reggae, Dancehall und Reggaeton „with a dash of Latin“. Die Kenianerin Leila Akinyi, ebenfalls in Köln ansässig, präsentiert Dancehall, HipHop, Soul und Afro-Pop auf Deutsch. Jahcoustix stehen seit Langem für Reggae aus Deutschland, und Sista Awa aus Italien hat sich ebenfalls dieser Musik verschrieben. Den Ausklang des diesjährigen Festivals spielt dann standesgemäß Deutschlands größter Reggae-Export Gentleman „with special guests“.

Das komplette Festivalprogramm und weitere Infos gibt’s auf africafestival.org.

Foto
Mario Gerth, Nöt, Optimus Dammy, Saliou Cissokho

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