Jazz thing präsentiert

Africa Festival 2018

Eine einzigartige Erfolgsgeschichte kann das Würzburger Africa Festival in diesem Jahr feiern: Ende der 80er-Jahre zu Zeiten der ersten Weltmusikerfolge gegründet, zelebriert Europas größtes Festival für afrikanische Musik und Kultur vom 31. Mai bis zum 3. Juni seine dreißigste Ausgabe. Über 6.750 Künstler aus 56 Ländern Afrikas und der Karibik sind bislang in Würzburg zu Gast gewesen, und dass es noch ein paar mehr werden, dafür steht das Jubiläumsfestival. Manu Dibango (Foto: Alain Herman)
Erst letztes Jahr sang Fatoumata Diawara in Würzburg, doch auf vielfachen Wunsch wird sie auch in diesem Jahr wieder auf der Bühne stehen. Mit Manu Dibango kommt eine der ganz großen Legenden der afrikanischen Musik nach Würzburg, außerdem übernimmt er die Schirmherrschaft des Festivals. Auch Lokua Kanza zählt zu den großen Publikumslieblingen und war schon diverse Male zu Gast. Mit seinem Konzert möchte der Sänger und Gitarrist aus dem Kongo an die große Miriam Makeba erinnern, für die er übrigens auch komponiert hat.
Angelique Kidjo (Foto: Joshua Jordan)
Aus Benin kommt Angélique Kidjo – sie hat, seit sie bei Jasper van’t Hof’s Pili Pili gesungen hat, nicht nur eine grandiose Solokarriere mit diversen Grammy-Auszeichnungen hingelegt, sondern sich auch als Unicef-Botschafterin einen Namen gemacht. Habib Koité aus Mali kommt mit seiner Hausband Bamado und wird nicht nur wegen seines Hits No More Cigarette Abana vom Würzburger Publikum geliebt. Hot Water aus Südafrika vermischen Klänge und Rhythmen von Mbaqanga, Kwela und Maskanda mit einem zeitgemäßen Folkrock, der absolut tanzbar ist.
Alpha Blondy (Foto: Youri Lenquette)
Sona Jobarteh zählt als weibliche Griotte zu den herausragenden Kora-Virtuosen und möchte vor allem zum Verständnis der Tradition ihrer Vorfahren aus Gambia beitragen. Mit dem 65-jährigen Alpha Blondy kommt der bekannteste Reggaekünstler des afrikanischen Kontinents von der Elfenbeinküste nach Würzburg.
Mariama (Foto: Sebastian Zapp Alott Meye)
So weit die Abendkonzerte auf der Hauptbühne. Für das Tagesprogramm haben sich ebenfalls die verschiedensten Künstler angekündigt: Kora-Prinz Sidiki Diabaté aus Mali, die HipHop-Band Daara J Family aus dem Senegal, Soulsängerin Dobet Gnahoré von der Elfenbeinküste, Alsarah & the Nubatones aus dem Sudan, Singer/Songwriterin Mariama Jalloh aus Sierra Leone, das kubanische Orquesta Mercadonegro, die Gangbé Brass Band aus Benin und mehrere deutsche Acts: Klub Kartell mit Seeed-Urgestein Dellé, HipHopperin Ace Tee, die Münchner Soulsängerin Ami und Reggaeveteran Patrice.

Alles Weitere kann man unter africafestival.org erfahren.

Foto
Alain Herman, Joshua Jordan, Youri Lenquette, Sebastian Zapp Alott Meye

Veröffentlicht am unter Live things

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