In Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt wegen der Corona-Krise noch bis zum 31.10. ein Veranstaltungsverbot. Da nicht abzusehen ist, unter welchen Bedingungen und Hygieneauflagen auch nach diesem Termin Konzerte und Festivals stattfinden können, informieren Sie sich bitte beim jeweiligen Veranstaltungsort.

Jazz thing präsentiert:

Aalener Jazzfest 2020

Vor 30 Jahren wollten sieben Studenten mehr Jazz auf die Bühnen der Ostalb bringen. Daraus entstand unter anderem das Aalener Jazzfest, das seitdem Größen wie Miles Davis, B.B. King oder Ray Charles nach Aalen geholt hat.

Es bekommen aber auch immer lokale Nachwuchsbands die Chance, sich auf dem Festival zu beweisen. Auch in diesen schwierigen Zeiten sind die Veranstalter um den künstlerischen Leiter Ingo Hug entschlossen, die 29. Ausgabe des Aalener Jazzfests auf die Bühne zu bringen. Vom 4. bis zum 8. November werden wieder Musikstars vieler Genres nach Aalen kommen, alle Bands haben zugesagt, die durch Abstandsverordnungen reduzierten Sitzplatzzahlen durch je zwei Sets zu kompensieren.

Marialy Pacheco (Foto: Markus Jans)

Marla Glen, die mit ihrem neuen Album „Unexpected“ (Mohr/Soulfood) ein buchstäblich unerwartetes Comeback feiert, hat genauso zugesagt wie die kubanische Pianistin Marialy Pacheco und Soulsänger Max Mutzke, der wohl zu den vielseitigsten Stimmen der deutschen Szene zählt.

Max Mutzke (Foto: Dirk Messner)

Sein Kollege Peter Fessler, der mit seinem Fesperanto sogar eine eigene virtuose Improvisationssprache entwickelt hat, wird im Duo mit dem Perkussionisten Alfonso Garrido, sonst bei den Heavytones zu hören, auftreten.

Die deutsche Retro-Supergroup Web Web mit Roberto di Gioia, Tony Lakatos, Magnus Lindgren, Peter Gall und Christian von Kaphengst hat sich mit Max Herre, dem ehemaligen Kopf des Stuttgarter Rap-Posse-Freundeskreises, zusammengetan.

Unter aalener-jazzfest.de kann man sich über die weitere Programmgestaltung informieren.

Foto
Markus Jans, Dirk Messner

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