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	<title>Kommentare zu: Unterwegs als Foren-Voyeur</title>
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	<item>
		<title>Von: niescier</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-450</link>
		<dc:creator><![CDATA[niescier]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 21:34:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[herrlich, herr nendzDa:
bingo - eindeutig VOll auf die zwölf...
und wie immer entsetzlich amüsant!!!
gruss, a.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>herrlich, herr nendzDa:<br />
bingo &#8211; eindeutig VOll auf die zwölf&#8230;<br />
und wie immer entsetzlich amüsant!!!<br />
gruss, a.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-449</link>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 07:09:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ Frank + Jazzstinker

Da die inkriminierte Aussage sich ausdrücklich auf den &quot;Dilettant im Sinne des 19. Jahrhunderts&quot; bezog, die Antworten den einschränkenden Zusatz aber nicht widerspiegeln, dachte ich, der Link könnte zur Versachlichung beitragen. Hat nicht geklappt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Frank + Jazzstinker</p>
<p>Da die inkriminierte Aussage sich ausdrücklich auf den &#8222;Dilettant im Sinne des 19. Jahrhunderts&#8220; bezog, die Antworten den einschränkenden Zusatz aber nicht widerspiegeln, dachte ich, der Link könnte zur Versachlichung beitragen. Hat nicht geklappt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank Schindelbeck</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-448</link>
		<dc:creator><![CDATA[Frank Schindelbeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 14:42:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-448</guid>
		<description><![CDATA[Tja, dieses Zitat ändert nur leider so gar nichts an den Kernaussagen meines Beitrages. Du magst gern auf den Begriffen herumreiten, wie es dir Spaß macht und bis zu sie zuschanden geritten hast - aber das bringt in der Diskussionen nicht mal einen winzigen Schritt weiter.

Wenn jemand vollendete Kenntnisse und Fähigkeiten auf einem Gebiet hat, dann kannst du ihm seinen Dilettantismus ob positiv oder negativ verstanden gerne vorwerfen. In der *Sache* ist das jemand, der sich kompetent über ein Thema äußeren kann (z.B. Jazz).

Forenschreiber (und das sind - nur noch mal am Rande bemerkt die Hörer, Käufer und Konzertbesucher) pauschal und negativ verstanden als Dilettanten abzuqualifizieren ist arrogant und in der Sache falsch dazu.

Gruß

Frank]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, dieses Zitat ändert nur leider so gar nichts an den Kernaussagen meines Beitrages. Du magst gern auf den Begriffen herumreiten, wie es dir Spaß macht und bis zu sie zuschanden geritten hast &#8211; aber das bringt in der Diskussionen nicht mal einen winzigen Schritt weiter.</p>
<p>Wenn jemand vollendete Kenntnisse und Fähigkeiten auf einem Gebiet hat, dann kannst du ihm seinen Dilettantismus ob positiv oder negativ verstanden gerne vorwerfen. In der *Sache* ist das jemand, der sich kompetent über ein Thema äußeren kann (z.B. Jazz).</p>
<p>Forenschreiber (und das sind &#8211; nur noch mal am Rande bemerkt die Hörer, Käufer und Konzertbesucher) pauschal und negativ verstanden als Dilettanten abzuqualifizieren ist arrogant und in der Sache falsch dazu.</p>
<p>Gruß</p>
<p>Frank</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jazzstinker</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-447</link>
		<dc:creator><![CDATA[Jazzstinker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 14:05:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-447</guid>
		<description><![CDATA[Man muss schon den ganzen Artikel lesen. In Wiki steht:
&quot;(...) Dabei mag er durchaus vollendete Kenntnisse und Fähigkeiten erlangt haben. Solange er aber die Tätigkeit nicht professionell ausübt, um also seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, oder eine entsprechende, anerkannte Ausbildung absolviert hat, gilt er als Dilettant.(...)&quot;
Zu meinen Lebzeiten war und ist eine so positive Wertung des Begriffes völlig unüblich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss schon den ganzen Artikel lesen. In Wiki steht:<br />
&#8222;(&#8230;) Dabei mag er durchaus vollendete Kenntnisse und Fähigkeiten erlangt haben. Solange er aber die Tätigkeit nicht professionell ausübt, um also seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, oder eine entsprechende, anerkannte Ausbildung absolviert hat, gilt er als Dilettant.(&#8230;)&#8220;<br />
Zu meinen Lebzeiten war und ist eine so positive Wertung des Begriffes völlig unüblich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank Schindelbeck</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-446</link>
		<dc:creator><![CDATA[Frank Schindelbeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 08:18:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-446</guid>
		<description><![CDATA[@ Wer auch immer &quot;admin&quot; sein mag ;-)

Da steht keineswegs, wodurch sich ein Dilettant des 19. Jhds von einem des 20. Jhds unterscheidet. Vielmehr wird davon gesprochen, dass in der &quot;Umgangssprache&quot; (!) der Begriff heute &quot;meist(!) negativ wertend&quot; verwendet wird. Kleiner aber feiner und deutlicher Unterschied.

Das ändert nichts an der Grundbedeutung des Wortes und letztlich auch nichts an meiner Argumentation, die sich natürlich an dem positiv besetzten Begriff der Schriftsprache orientiert.

Gruß

Frank]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wer auch immer &#8222;admin&#8220; sein mag ;-)</p>
<p>Da steht keineswegs, wodurch sich ein Dilettant des 19. Jhds von einem des 20. Jhds unterscheidet. Vielmehr wird davon gesprochen, dass in der &#8222;Umgangssprache&#8220; (!) der Begriff heute &#8222;meist(!) negativ wertend&#8220; verwendet wird. Kleiner aber feiner und deutlicher Unterschied.</p>
<p>Das ändert nichts an der Grundbedeutung des Wortes und letztlich auch nichts an meiner Argumentation, die sich natürlich an dem positiv besetzten Begriff der Schriftsprache orientiert.</p>
<p>Gruß</p>
<p>Frank</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: admin</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-445</link>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 07:33:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-445</guid>
		<description><![CDATA[Worin sich der Dilletant des 19. Jahrhunderts von dem des 21. unterscheidet, lässt sich knapp auf &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Dilettant&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Dilletant - Wikipedia&lt;/a&gt; nachlesen. Ansonsten halt ich mich da besser raus ;o)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Worin sich der Dilletant des 19. Jahrhunderts von dem des 21. unterscheidet, lässt sich knapp auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dilettant" rel="nofollow">Dilletant &#8211; Wikipedia</a> nachlesen. Ansonsten halt ich mich da besser raus ;o)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jazzstinker</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-444</link>
		<dc:creator><![CDATA[Jazzstinker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 23:10:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-444</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Aus meiner Sicht ist mein Text natürlich hochgradig elegant ...&quot; Jaaa! Gut gegeben! Mehr davon!

[bezieht sich auf die weitergesponnene Diskussion im Jazz-Talk: &lt;a href=&quot;http://www.jazzpages.com/forum/showthread.php?t=3012&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Mistige Themen&lt;/a&gt; (d.Red.)]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Aus meiner Sicht ist mein Text natürlich hochgradig elegant &#8230;&#8220; Jaaa! Gut gegeben! Mehr davon!</p>
<p>[bezieht sich auf die weitergesponnene Diskussion im Jazz-Talk: <a href="http://www.jazzpages.com/forum/showthread.php?t=3012" rel="nofollow">Mistige Themen</a> (d.Red.)]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: André Nendza</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-443</link>
		<dc:creator><![CDATA[André Nendza]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 21:49:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-443</guid>
		<description><![CDATA[Lieber Frank,
wir sind völlig dáccord, dass das mit Alice Schwarzer und der Bildzeitung das Grauen ist. Das Ganze war als Gegenüberstellung früher-heute gedacht. Auch schätze ich Puristen durchaus und finde, das sie Diskussionen in Foren gut tun können. Allerdings würde ich mir manchmal etwas ironische Distanz wünschen.
Bestes
André]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Frank,<br />
wir sind völlig dáccord, dass das mit Alice Schwarzer und der Bildzeitung das Grauen ist. Das Ganze war als Gegenüberstellung früher-heute gedacht. Auch schätze ich Puristen durchaus und finde, das sie Diskussionen in Foren gut tun können. Allerdings würde ich mir manchmal etwas ironische Distanz wünschen.<br />
Bestes<br />
André</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank Schindelbeck</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-442</link>
		<dc:creator><![CDATA[Frank Schindelbeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 20:48:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-442</guid>
		<description><![CDATA[@André

In vielen Punkten deines Beitrags kann ich heftigst nickend zustimmen.

Angefangen von Frauen, die das Sammeln von Jazz-Papier eher unerfreulich pragmatisch für Platzverschwendung halten, bis hin zu verschwundenen linken Leitbildern.

Aber

&quot;Und Leute mit zu klarem Weltbild sind für mich mittlerweile das Grauen.&quot;

Da treffen wir uns nicht. Eine Alice Schwarzer, die für BILD Werbung macht, ist einfach widerlich. Grüne, die mir-nichts-dir-nichts feststellen, dass Lobby-Arbeit für die Atomindustrie OK geworden ist, sind fiese Gestalten.

Und im Jazz sind mir überzeugte Steve-Coleman-Jünger oder fundamentalistische Ella-Fitzgerald-Anhänger eigentlich sehr symphatisch.

Weil ich Überzeugungen an sich schätze.

Idealerweise sind diese Überzeugten  souverän und können andere Meinungen tolerieren und in der Diskussion schätzen, ohne von ihren Ansichten abzurücken. Damit kann ich bestens leben und Dialektik gehört nun einmal zum, nein, ist Quintessenz des Blog- und Forenlebens.

Grüße

Frank]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@André</p>
<p>In vielen Punkten deines Beitrags kann ich heftigst nickend zustimmen.</p>
<p>Angefangen von Frauen, die das Sammeln von Jazz-Papier eher unerfreulich pragmatisch für Platzverschwendung halten, bis hin zu verschwundenen linken Leitbildern.</p>
<p>Aber</p>
<p>&#8222;Und Leute mit zu klarem Weltbild sind für mich mittlerweile das Grauen.&#8220;</p>
<p>Da treffen wir uns nicht. Eine Alice Schwarzer, die für BILD Werbung macht, ist einfach widerlich. Grüne, die mir-nichts-dir-nichts feststellen, dass Lobby-Arbeit für die Atomindustrie OK geworden ist, sind fiese Gestalten.</p>
<p>Und im Jazz sind mir überzeugte Steve-Coleman-Jünger oder fundamentalistische Ella-Fitzgerald-Anhänger eigentlich sehr symphatisch.</p>
<p>Weil ich Überzeugungen an sich schätze.</p>
<p>Idealerweise sind diese Überzeugten  souverän und können andere Meinungen tolerieren und in der Diskussion schätzen, ohne von ihren Ansichten abzurücken. Damit kann ich bestens leben und Dialektik gehört nun einmal zum, nein, ist Quintessenz des Blog- und Forenlebens.</p>
<p>Grüße</p>
<p>Frank</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank Schindelbeck</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-441</link>
		<dc:creator><![CDATA[Frank Schindelbeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 20:25:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jazzthing.de/blogthing/unterwegs-als-foren-voyeur/#comment-441</guid>
		<description><![CDATA[@Laurie

Eine wunderbar klischeehafte Sicht der Dinge. Keine Ahnung, ob du je ernsthaft im Jazz-Talk oder anderen Foren gelesen hast - nach deinen Aussagen zu schließen wohl eher nicht.

&quot;...ist doch zu beobachten, dass dort mit fast den gleichen Argumenten gefochten wird wie kurz nach dem 2. Weltkrieg, als in den ersten Jazzclubs hier in Deutschland während der Nachkriegszeit um einen Kanon, um Meinungshoheit heftigst gerungen wurde.&quot;

Einmal davon abgesehen davon, dass sich Grundfragen durchaus durch die Jahrzente schleppen mögen, ist es einigermaßen lächerlich, die vielfältigen Diskussionen in Foren auf diese Thematik zu reduzieren. Entweder verfügst du über eine außergewöhnlich selektive Wahrnehmung oder du hast überhaupt keine Ahnung wovon du sprichst.

&quot;Experten? Nicht erwünscht, weil verbildet. Musiker? Notwendiges Übel, um über Musik streiten zu können. 60 Jahre Entwicklung? Geschichte? Ausgeblendet.&quot;

Das ist - sorry - inhaltsleeres Gewäsch. Nichts ist in Foren mehr erwünscht und respektiert als Experten. Musiker, die sich äußern sind ausgesprochen gern gesehen. Dass Musiker oft nicht mehr oder weniger diskussionsfähig sind als &quot;normale Menschen&quot; sollte man allerdings zur Kenntnis nehmen.

&quot;Musiker als notwendiges Übel, um über Musik streiten zu können&quot;

Ach ja, so einfach ist das?! Denk da lieber noch mal drüber nach.

Wenn es einzelne Menschen gibt, die *vielleicht* mit Müh und Not in deine Schubladen gestopft werden könnten: Ist das Anlass für einen globalen Rund-um-Schlag gegen Foren im Allgemeinen? Oder besser: gegen die Teilnehmer, die es wagen dort ihre Ansichten zu formulieren?


&quot;Das, was heute zählt im Jazz, dafür ist noch immer der Amateur, der &quot;Dilettant im Sinne des 19. Jahrhunderts&quot; zuständig…&quot;

Auch hier: ein großes, aufgeblasenes Bla-Bla. Der Böse Dilettant (was unterscheidet nochmal den Dilettanten des 19. Jahrhunderts von dem des 21. Jahrhunderts?) ist zuständig für das &quot;was zählt im Jazz&quot;.

Was ist die Alternative? Zuständig sind nur diejenigen, die ein Instrument in der Hand halten können oder (selbstgeadelte) Jazz-Päpste?

Schon einmal mit offenen Augen Artikel von professionellen Jazz-Schreibern gelesen? Ich habe schon allzu häufig erheblich Fundiertes von Amateuren (Dilettanten!) im Netz gelesen, als von Jazz-Journalisten auf gedrucktem Papier. In dem Zusammenhang sei der zeitlose Aufsatz von Volker Kriegel &quot;Unser Jazz und unsere Kritiker&quot; zur Lektüre gerne mal wieder empfohlen.


Andererseits liest du gar nicht so falsch und eigentlich sogar genau richtig. Denn die Dilettanten sind - was für ein Pech - ausgerechnet diejenigen, die in die Konzerte latschen, die (hoffentlich noch) gelegentlich CDs erwerben, die im Jazzbereich oft mit erheblichem Zeitaufwand und ohne kommerzielle Interessen Konzerte organisieren, Jazzclubs unterhalten usw. usf.

Und dann wagen es diese Gestalten auch noch über die Musik zu reden? Gar eigene Meinungen zu formulieren?

Gottverdammtes, unwissendes Dilettantenpack - was nimmt sich dieser Pöbel eigentlich heraus?

DAS ist deine Meinung?

Ich frage mich, wo der positive Gegenentwurf deiner Position sein soll?

Jazzdiskussion und -kritik nur noch in der Hand von Professionellen (deines Kalibers)?

Nein danke. Da schätze ich die engagierten Dilettanten doch zu sehr.

Gruß

Frank]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Laurie</p>
<p>Eine wunderbar klischeehafte Sicht der Dinge. Keine Ahnung, ob du je ernsthaft im Jazz-Talk oder anderen Foren gelesen hast &#8211; nach deinen Aussagen zu schließen wohl eher nicht.</p>
<p>&#8222;&#8230;ist doch zu beobachten, dass dort mit fast den gleichen Argumenten gefochten wird wie kurz nach dem 2. Weltkrieg, als in den ersten Jazzclubs hier in Deutschland während der Nachkriegszeit um einen Kanon, um Meinungshoheit heftigst gerungen wurde.&#8220;</p>
<p>Einmal davon abgesehen davon, dass sich Grundfragen durchaus durch die Jahrzente schleppen mögen, ist es einigermaßen lächerlich, die vielfältigen Diskussionen in Foren auf diese Thematik zu reduzieren. Entweder verfügst du über eine außergewöhnlich selektive Wahrnehmung oder du hast überhaupt keine Ahnung wovon du sprichst.</p>
<p>&#8222;Experten? Nicht erwünscht, weil verbildet. Musiker? Notwendiges Übel, um über Musik streiten zu können. 60 Jahre Entwicklung? Geschichte? Ausgeblendet.&#8220;</p>
<p>Das ist &#8211; sorry &#8211; inhaltsleeres Gewäsch. Nichts ist in Foren mehr erwünscht und respektiert als Experten. Musiker, die sich äußern sind ausgesprochen gern gesehen. Dass Musiker oft nicht mehr oder weniger diskussionsfähig sind als &#8222;normale Menschen&#8220; sollte man allerdings zur Kenntnis nehmen.</p>
<p>&#8222;Musiker als notwendiges Übel, um über Musik streiten zu können&#8220;</p>
<p>Ach ja, so einfach ist das?! Denk da lieber noch mal drüber nach.</p>
<p>Wenn es einzelne Menschen gibt, die *vielleicht* mit Müh und Not in deine Schubladen gestopft werden könnten: Ist das Anlass für einen globalen Rund-um-Schlag gegen Foren im Allgemeinen? Oder besser: gegen die Teilnehmer, die es wagen dort ihre Ansichten zu formulieren?</p>
<p>&#8222;Das, was heute zählt im Jazz, dafür ist noch immer der Amateur, der &#8222;Dilettant im Sinne des 19. Jahrhunderts&#8220; zuständig…&#8220;</p>
<p>Auch hier: ein großes, aufgeblasenes Bla-Bla. Der Böse Dilettant (was unterscheidet nochmal den Dilettanten des 19. Jahrhunderts von dem des 21. Jahrhunderts?) ist zuständig für das &#8222;was zählt im Jazz&#8220;.</p>
<p>Was ist die Alternative? Zuständig sind nur diejenigen, die ein Instrument in der Hand halten können oder (selbstgeadelte) Jazz-Päpste?</p>
<p>Schon einmal mit offenen Augen Artikel von professionellen Jazz-Schreibern gelesen? Ich habe schon allzu häufig erheblich Fundiertes von Amateuren (Dilettanten!) im Netz gelesen, als von Jazz-Journalisten auf gedrucktem Papier. In dem Zusammenhang sei der zeitlose Aufsatz von Volker Kriegel &#8222;Unser Jazz und unsere Kritiker&#8220; zur Lektüre gerne mal wieder empfohlen.</p>
<p>Andererseits liest du gar nicht so falsch und eigentlich sogar genau richtig. Denn die Dilettanten sind &#8211; was für ein Pech &#8211; ausgerechnet diejenigen, die in die Konzerte latschen, die (hoffentlich noch) gelegentlich CDs erwerben, die im Jazzbereich oft mit erheblichem Zeitaufwand und ohne kommerzielle Interessen Konzerte organisieren, Jazzclubs unterhalten usw. usf.</p>
<p>Und dann wagen es diese Gestalten auch noch über die Musik zu reden? Gar eigene Meinungen zu formulieren?</p>
<p>Gottverdammtes, unwissendes Dilettantenpack &#8211; was nimmt sich dieser Pöbel eigentlich heraus?</p>
<p>DAS ist deine Meinung?</p>
<p>Ich frage mich, wo der positive Gegenentwurf deiner Position sein soll?</p>
<p>Jazzdiskussion und -kritik nur noch in der Hand von Professionellen (deines Kalibers)?</p>
<p>Nein danke. Da schätze ich die engagierten Dilettanten doch zu sehr.</p>
<p>Gruß</p>
<p>Frank</p>
]]></content:encoded>
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