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	<title>Kommentare zu: Style</title>
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	<item>
		<title>Von: Hendrik Nehls</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/style/#comment-375671</link>
		<dc:creator><![CDATA[Hendrik Nehls]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2017 08:56:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gene´s Solo ist der absolute Oberhammer. 

Ich denke, Jazz zu &quot;lernen&quot; war ohne die Existenz von Jazzstudiengängen einfach unbequemer. Deshalb gab es damals mehr Jazzmusiker die durch ihre Unvergleichbarkeit aufgeregt und polarisiert haben (beides absolut im positiven Sinne).]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gene´s Solo ist der absolute Oberhammer. </p>
<p>Ich denke, Jazz zu &#8222;lernen&#8220; war ohne die Existenz von Jazzstudiengängen einfach unbequemer. Deshalb gab es damals mehr Jazzmusiker die durch ihre Unvergleichbarkeit aufgeregt und polarisiert haben (beides absolut im positiven Sinne).</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Christoph Münch</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/style/#comment-810</link>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Münch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 17:03:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ach ja, eins würde ich gerne noch ergänzen: Ich begleite schon seit 1993 immer den &quot;Jugend Jazzt&quot;-Wettbewerb in Niedersachsen. Damals gab es noch nicht allerorten Jazzlehrer, und daher gab es auch recht viele Teilnehmer, die zwar manchmal fragwürdige instrumentale / theoretische Grundlagen hatten, aber mit so krunkeligen selbstausgedachten Stücken und Arrangements ankamen. War nicht immer &quot;gut&quot;, aber unterhaltsam, und irgendwie spürte man kreative, originelle Ansätze!
Heute wissen die Teilnehmer fast immer, was man &quot;können muß&quot; als angehender Jazzmusiker, und daher ist der obengenannte Spielertyp quasi ausgestorben!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, eins würde ich gerne noch ergänzen: Ich begleite schon seit 1993 immer den &#8222;Jugend Jazzt&#8220;-Wettbewerb in Niedersachsen. Damals gab es noch nicht allerorten Jazzlehrer, und daher gab es auch recht viele Teilnehmer, die zwar manchmal fragwürdige instrumentale / theoretische Grundlagen hatten, aber mit so krunkeligen selbstausgedachten Stücken und Arrangements ankamen. War nicht immer &#8222;gut&#8220;, aber unterhaltsam, und irgendwie spürte man kreative, originelle Ansätze!<br />
Heute wissen die Teilnehmer fast immer, was man &#8222;können muß&#8220; als angehender Jazzmusiker, und daher ist der obengenannte Spielertyp quasi ausgestorben!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: Christoph Münch</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/style/#comment-809</link>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Münch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 16:30:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo Lorenz,

grundsätzlich bin ich da mit Dir auf einer Linie!

Zwei Dinge möchte ich zu bedenken geben:

1) Man kann es nicht &quot;machen&quot;, ein &quot;Typ&quot; zu sein, und es ist auch zwecklos, als Lehrer auf Schüler diesbezüglich motivierend einwirken zu wollen a la &quot;Trau Dich, mehr ein Typ zu sein&quot;!
Ein &quot;Typ&quot; ist einfach ein Naturereignis - wie andere Einmaligkeiten wie z.B. der Grand Canyon oder der Citroen DS.
Und der &quot;Typ&quot; ist ja gerade dadurch so hervorstechend, daß er eben besonders und selten ist! Wären viel mehr Leute ein &quot;Typ&quot;, würde das Phänomen &quot;Typ&quot; irgendwann bedeutungslos werden!!
Die berühmten &quot;Typen&quot; haben nicht irgendwann beschlossen, mehr &quot;Typ&quot; zu sein, sondern sie waren einfach so, wie sie waren, und machten das, was sie liebten. Eines Tages sagte dann erstmals jemand anders: &quot;Voll der Typ, der da!&quot;
Der Ratschlag an Schüler /Studenten kann also immer nur lauten: Mach wirklich das, woran Dein Herz hängt, und schau nicht darauf, was andere (oder gar &quot;der Markt&quot;) darüber denken.
Und beim Blick auf früher übersehen wir leicht, daß uns heutigen schließlich nur die sehr Hervorstechenden, die den Test der Zeit bestanden haben, bekannt sind, während die allermeisten Musiker, die halt nur Durchschnitt waren, vergessen sind! So entsteht der falsche Eindruck, daß es früher so viel mehr individuelle Talente gab!


2) Die Stromlinienförmigkeit erwächst meines Erachtens aus a) Angst (außenvor zu sein, nicht gut genug zu sein, nicht genug Geld zu verdienen etc.) und b) der Tatsache, daß heutzutage immer mehr Leute (!) Jazz machen, von denen natürlich die allermeisten höchstens durchschnittliche Begabung und Leidenschaft mitbringen. Dies hat dazu geführt, daß, um auch eigentlich recht unbegabte Spieler OK klingen zu lassen, bestimmte pädagogische Klein-Fritzchen-Konzepte ersonnen wurden (bestimmte Vermittlungsformen der Akkord-Skalen-Theorie, &quot;Spiel mal die Mollpentatonik über den Blues&quot;, Einheits-Lefthand-Voicings, Lick-Nachspielerei als Ersatz für melodische Erfindungskraft etc.), die zwangsläufig ein Gleicher-Klingen zur Folge hatten / haben. Früher haben es schließlich nur ziemliche Freaks gewagt, so einen unbürgerlichen Beruf wie Jazzmusiker zu ergreifen, heute kann jeder Hans und Franz es &quot;studieren&quot;!
Gibt bestimmt noch weitere Faktoren, aber bevor das hier ein Roman wird, mach ich mal Schluß ;-)

LG,
Christoph]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Lorenz,</p>
<p>grundsätzlich bin ich da mit Dir auf einer Linie!</p>
<p>Zwei Dinge möchte ich zu bedenken geben:</p>
<p>1) Man kann es nicht &#8222;machen&#8220;, ein &#8222;Typ&#8220; zu sein, und es ist auch zwecklos, als Lehrer auf Schüler diesbezüglich motivierend einwirken zu wollen a la &#8222;Trau Dich, mehr ein Typ zu sein&#8220;!<br />
Ein &#8222;Typ&#8220; ist einfach ein Naturereignis &#8211; wie andere Einmaligkeiten wie z.B. der Grand Canyon oder der Citroen DS.<br />
Und der &#8222;Typ&#8220; ist ja gerade dadurch so hervorstechend, daß er eben besonders und selten ist! Wären viel mehr Leute ein &#8222;Typ&#8220;, würde das Phänomen &#8222;Typ&#8220; irgendwann bedeutungslos werden!!<br />
Die berühmten &#8222;Typen&#8220; haben nicht irgendwann beschlossen, mehr &#8222;Typ&#8220; zu sein, sondern sie waren einfach so, wie sie waren, und machten das, was sie liebten. Eines Tages sagte dann erstmals jemand anders: &#8222;Voll der Typ, der da!&#8220;<br />
Der Ratschlag an Schüler /Studenten kann also immer nur lauten: Mach wirklich das, woran Dein Herz hängt, und schau nicht darauf, was andere (oder gar &#8222;der Markt&#8220;) darüber denken.<br />
Und beim Blick auf früher übersehen wir leicht, daß uns heutigen schließlich nur die sehr Hervorstechenden, die den Test der Zeit bestanden haben, bekannt sind, während die allermeisten Musiker, die halt nur Durchschnitt waren, vergessen sind! So entsteht der falsche Eindruck, daß es früher so viel mehr individuelle Talente gab!</p>
<p>2) Die Stromlinienförmigkeit erwächst meines Erachtens aus a) Angst (außenvor zu sein, nicht gut genug zu sein, nicht genug Geld zu verdienen etc.) und b) der Tatsache, daß heutzutage immer mehr Leute (!) Jazz machen, von denen natürlich die allermeisten höchstens durchschnittliche Begabung und Leidenschaft mitbringen. Dies hat dazu geführt, daß, um auch eigentlich recht unbegabte Spieler OK klingen zu lassen, bestimmte pädagogische Klein-Fritzchen-Konzepte ersonnen wurden (bestimmte Vermittlungsformen der Akkord-Skalen-Theorie, &#8222;Spiel mal die Mollpentatonik über den Blues&#8220;, Einheits-Lefthand-Voicings, Lick-Nachspielerei als Ersatz für melodische Erfindungskraft etc.), die zwangsläufig ein Gleicher-Klingen zur Folge hatten / haben. Früher haben es schließlich nur ziemliche Freaks gewagt, so einen unbürgerlichen Beruf wie Jazzmusiker zu ergreifen, heute kann jeder Hans und Franz es &#8222;studieren&#8220;!<br />
Gibt bestimmt noch weitere Faktoren, aber bevor das hier ein Roman wird, mach ich mal Schluß ;-)</p>
<p>LG,<br />
Christoph</p>
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