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	<title>Kommentare zu: Play your own thing</title>
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		<title>Von: Pit Huber</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/play-your-own-thing/#comment-263</link>
		<dc:creator><![CDATA[Pit Huber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 07:27:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit einigem Abstand muss ich heute sagen: Reinhard, du hast recht! Ich war wohl etwas zu streng. Heute würde ich es so schreiben:

Play your own thing

Das ist mal ein toller Film! Fröhlich beglückt verließen Pia und ich gestern das Kino. Welch hingebungsvolle Hommage an den Jazz! Was macht es da schon aus, dass viele der eingeblendeten Musikernamen fehlerhaft geschrieben sind, mal sogar ein völlig falscher Name erscheint, die deutschen Untertitel auch schlecht und sinnentstellend übersetzt wurden? Auf den Spirit kommt es doch an! Seien wir ehrlich: Jeder von uns macht mal Fehler. Und wenn es in einem Film um Jazz und nur um Jazz geht, bleibt auch dem engagiertesten Filmemacher gar nicht anderes übrig, als seine Fehler eben dort zu machen. Kann man mit leben. Echt nicht so schlimm, ey.

Europa hat seinen eigenen, seinen eigenständigen, seinen vollwertigen Jazz – das war die frohe Botschaft des Films. &quot;Die eigene Stimme finden.&quot; Und zu diesen Worten sah man dann auch prompt Till Brönner, wie er einen echten Blues bläst, schwarz, schmutzig, erdig, wie aus dem amerikanischen Bilderbuch, wie direkt aus dem Soul Jazz der Fünfziger hereingeweht. Pia war ganz aus dem Häuschen: &quot;Ist der nicht süß?&quot; Das ist ja auch wirklich super, dass ein Deutscher aus Viersen heute genauso gut Trompete spielen kann wie Lee Morgan vor 50 Jahren.

Worauf kommt&#039;s an im Jazz? Auch das erfährt man im Film: &quot;Die Emotionen rauslassen!&quot; Wie das geht, zeigten die Amerikaner in fulminanten historischen Filmausschnitten. Aber auch die Europäer lassen im Jazz ihre Emotionen raus: in großartig intellektuellen, endlos statischen Klangbildern. Dazu passten die wunderbar langen Kamerafahrten über norwegische Fjorde, dazu der unermüdliche Monolog von Jan Garbarek aus dem Off. Pia schlief zwar irgendwann ein, aber das hatte bestimmt einen anderen Grund: Wir hatten am Vorabend lange gefeiert mit alten Platten von Jimmy Smith und Louis Jordan, mit diesem altmodischen, fulminanten, historischen, emotionalen amerikanischen Kram. In Amerika kennen sie Norwegens schöne, kalte Jazzfjorde nicht.

Schlafend hat Pia dann leider noch einige Highlights verpasst: etwa den greisen Robert Wyatt als authentischen Zeitzeugen für die Anfänge des Jazz. Oder Dee Dee Bridgewater als kompetente Fachfrau für die von ihr intensivst erlebten 50er-Jahre (sie ist Jahrgang 1950). Oder Joachim Kühn, völlig high vom Jazz, von Begeisterung wild aufgekratzt. Das war noch besser, als wenn uns Dieter Bohlen die Tonleiter erklären würde.

Pit Huber]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einigem Abstand muss ich heute sagen: Reinhard, du hast recht! Ich war wohl etwas zu streng. Heute würde ich es so schreiben:</p>
<p>Play your own thing</p>
<p>Das ist mal ein toller Film! Fröhlich beglückt verließen Pia und ich gestern das Kino. Welch hingebungsvolle Hommage an den Jazz! Was macht es da schon aus, dass viele der eingeblendeten Musikernamen fehlerhaft geschrieben sind, mal sogar ein völlig falscher Name erscheint, die deutschen Untertitel auch schlecht und sinnentstellend übersetzt wurden? Auf den Spirit kommt es doch an! Seien wir ehrlich: Jeder von uns macht mal Fehler. Und wenn es in einem Film um Jazz und nur um Jazz geht, bleibt auch dem engagiertesten Filmemacher gar nicht anderes übrig, als seine Fehler eben dort zu machen. Kann man mit leben. Echt nicht so schlimm, ey.</p>
<p>Europa hat seinen eigenen, seinen eigenständigen, seinen vollwertigen Jazz – das war die frohe Botschaft des Films. &#8222;Die eigene Stimme finden.&#8220; Und zu diesen Worten sah man dann auch prompt Till Brönner, wie er einen echten Blues bläst, schwarz, schmutzig, erdig, wie aus dem amerikanischen Bilderbuch, wie direkt aus dem Soul Jazz der Fünfziger hereingeweht. Pia war ganz aus dem Häuschen: &#8222;Ist der nicht süß?&#8220; Das ist ja auch wirklich super, dass ein Deutscher aus Viersen heute genauso gut Trompete spielen kann wie Lee Morgan vor 50 Jahren.</p>
<p>Worauf kommt&#8217;s an im Jazz? Auch das erfährt man im Film: &#8222;Die Emotionen rauslassen!&#8220; Wie das geht, zeigten die Amerikaner in fulminanten historischen Filmausschnitten. Aber auch die Europäer lassen im Jazz ihre Emotionen raus: in großartig intellektuellen, endlos statischen Klangbildern. Dazu passten die wunderbar langen Kamerafahrten über norwegische Fjorde, dazu der unermüdliche Monolog von Jan Garbarek aus dem Off. Pia schlief zwar irgendwann ein, aber das hatte bestimmt einen anderen Grund: Wir hatten am Vorabend lange gefeiert mit alten Platten von Jimmy Smith und Louis Jordan, mit diesem altmodischen, fulminanten, historischen, emotionalen amerikanischen Kram. In Amerika kennen sie Norwegens schöne, kalte Jazzfjorde nicht.</p>
<p>Schlafend hat Pia dann leider noch einige Highlights verpasst: etwa den greisen Robert Wyatt als authentischen Zeitzeugen für die Anfänge des Jazz. Oder Dee Dee Bridgewater als kompetente Fachfrau für die von ihr intensivst erlebten 50er-Jahre (sie ist Jahrgang 1950). Oder Joachim Kühn, völlig high vom Jazz, von Begeisterung wild aufgekratzt. Das war noch besser, als wenn uns Dieter Bohlen die Tonleiter erklären würde.</p>
<p>Pit Huber</p>
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		<title>Von: Chrisfried</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/play-your-own-thing/#comment-262</link>
		<dc:creator><![CDATA[Chrisfried]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 12:06:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[jetzt hab auch ich&#039;s verstanden, vielen Dankn und auch viele Grüße]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>jetzt hab auch ich&#8217;s verstanden, vielen Dankn und auch viele Grüße</p>
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		<title>Von: Reinhard</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/play-your-own-thing/#comment-261</link>
		<dc:creator><![CDATA[Reinhard]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2007 20:00:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Play Your Own Thing - Die Geschichte des Jazz in Europa

Der Titel ist gleichzeitig die Überschrift des Blogs - und deshalb im Prinzip schon genannt.

Viele Grüße]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Play Your Own Thing &#8211; Die Geschichte des Jazz in Europa</p>
<p>Der Titel ist gleichzeitig die Überschrift des Blogs &#8211; und deshalb im Prinzip schon genannt.</p>
<p>Viele Grüße</p>
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		<title>Von: Chrisfried</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/play-your-own-thing/#comment-260</link>
		<dc:creator><![CDATA[Chrisfried]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2007 18:33:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie blöd ist das denn? Könnt ihr nicht einfach den Titel nennen?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie blöd ist das denn? Könnt ihr nicht einfach den Titel nennen?</p>
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		<title>Von: Reinhard</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/play-your-own-thing/#comment-259</link>
		<dc:creator><![CDATA[Reinhard]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 10:12:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schön, dass wir alle im Überfluss leben: jede Menge Benzin, jede Menge Wasser, jede Menge Jazz.

Prost richie!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön, dass wir alle im Überfluss leben: jede Menge Benzin, jede Menge Wasser, jede Menge Jazz.</p>
<p>Prost richie!</p>
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		<title>Von: richie</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/play-your-own-thing/#comment-258</link>
		<dc:creator><![CDATA[richie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 10:02:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aha: Besser irgendein Film als gar keiner. Nach dem Motto: &quot;Lieber Benzin als gar nichts zu trinken.&quot; Sagte der in der Pampa liegen gebliebene Autofahrer, griff zum Kanister und ging qualvoll zugrunde.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aha: Besser irgendein Film als gar keiner. Nach dem Motto: &#8222;Lieber Benzin als gar nichts zu trinken.&#8220; Sagte der in der Pampa liegen gebliebene Autofahrer, griff zum Kanister und ging qualvoll zugrunde.</p>
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		<title>Von: Reinhard</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/play-your-own-thing/#comment-257</link>
		<dc:creator><![CDATA[Reinhard]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 05:39:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Also, Pit sieht das alles ein bisschen verkniffen. Der Film hat einen richtig dicken Klopps, nämlich dass bei einer Ellington-Archivaufnahme zwar Paul Gonsalves zu sehen ist, wie er ein Solo bläst, aber der Name Johnny Hodges eingeblendet wird. Ansonsten gibt es einige wirklich gelungene Ansatzpunkte, die all jenen gefallen werden, die zuhause auch eine CD von Joachim Kühn, Jan Garbarek oder Till Brönner stehen haben. Und außerdem ist das letzte Interview mit Mangelsdorff dabei, natürlich nur ein winziger Ausschnitt.

Und noch eins: Natürlich sind Dexter Gordon und Ben Webster in den alten Bildern wirklich Spitze, aber das beste daran ist doch der junge Niel-Henning Orsted Pedersen. Und die beste Archivaufnahme hat der Regisseur doch von Krzysztof Komeda ausgegraben. Also, bleib mal locker Pit und sieh`s nicht so verkniffen. Besser ein Film über Jazz als gar kein Film über Jazz. Davon gibt*s eh viel zu viele.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, Pit sieht das alles ein bisschen verkniffen. Der Film hat einen richtig dicken Klopps, nämlich dass bei einer Ellington-Archivaufnahme zwar Paul Gonsalves zu sehen ist, wie er ein Solo bläst, aber der Name Johnny Hodges eingeblendet wird. Ansonsten gibt es einige wirklich gelungene Ansatzpunkte, die all jenen gefallen werden, die zuhause auch eine CD von Joachim Kühn, Jan Garbarek oder Till Brönner stehen haben. Und außerdem ist das letzte Interview mit Mangelsdorff dabei, natürlich nur ein winziger Ausschnitt.</p>
<p>Und noch eins: Natürlich sind Dexter Gordon und Ben Webster in den alten Bildern wirklich Spitze, aber das beste daran ist doch der junge Niel-Henning Orsted Pedersen. Und die beste Archivaufnahme hat der Regisseur doch von Krzysztof Komeda ausgegraben. Also, bleib mal locker Pit und sieh`s nicht so verkniffen. Besser ein Film über Jazz als gar kein Film über Jazz. Davon gibt*s eh viel zu viele.</p>
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	<item>
		<title>Von: jumpin jack</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/play-your-own-thing/#comment-256</link>
		<dc:creator><![CDATA[jumpin jack]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 21:09:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo, ihr zwei Turteltäubchen! Ist ja nett, was ihr euch zu sagen habt, aber vielleicht meldet sich mal jemand, der den Film ebenfalls gesehen hat? Ich kann nicht recht glauben, dass der so schlimm ist, aber wenn, spare ich mir das Kinogeld gerne.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, ihr zwei Turteltäubchen! Ist ja nett, was ihr euch zu sagen habt, aber vielleicht meldet sich mal jemand, der den Film ebenfalls gesehen hat? Ich kann nicht recht glauben, dass der so schlimm ist, aber wenn, spare ich mir das Kinogeld gerne.</p>
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	<item>
		<title>Von: Sandra Weckert</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/play-your-own-thing/#comment-255</link>
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Weckert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 14:48:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Na, das hättest du mir ja sagen können. Mein Samowar ist ein ECHT sehr altes Teil aus Russland und sobald der Tee heiß ist zieht man einfach den STecker raus, dann kann er nämlich nicht mehr explodieren.....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na, das hättest du mir ja sagen können. Mein Samowar ist ein ECHT sehr altes Teil aus Russland und sobald der Tee heiß ist zieht man einfach den STecker raus, dann kann er nämlich nicht mehr explodieren&#8230;..</p>
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		<title>Von: Pit Huber</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/play-your-own-thing/#comment-254</link>
		<dc:creator><![CDATA[Pit Huber]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 13:55:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich habe zu großen Respekt vor Samowaren. Die explodieren immer, wenn ich in der Nähe bin.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe zu großen Respekt vor Samowaren. Die explodieren immer, wenn ich in der Nähe bin.</p>
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