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	<title>Kommentare zu: Im Jazz-Kokon</title>
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		<title>Von: reuben</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/im-jazz-kokon/#comment-85</link>
		<dc:creator><![CDATA[reuben]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2006 21:19:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Vielleicht sollten unsere Medien der jüngeren Generation mal ein Angebot machen&lt;/blockquote&gt;
Obwohl ich mich sehr ungerne in die Diskussion um Verantwortlichkeiten, Lehraufträgen und Ausbeutungskapitalismus einmischen mag, hier mein Tipp: Einfach mal selbst eine kleine, lokale Session/Konzert in die Wege leiten. Sei es nur ein DJ-Abend. Ist garnicht so schwer und tut gut im Herz ;)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Vielleicht sollten unsere Medien der jüngeren Generation mal ein Angebot machen</p></blockquote>
<p>Obwohl ich mich sehr ungerne in die Diskussion um Verantwortlichkeiten, Lehraufträgen und Ausbeutungskapitalismus einmischen mag, hier mein Tipp: Einfach mal selbst eine kleine, lokale Session/Konzert in die Wege leiten. Sei es nur ein DJ-Abend. Ist garnicht so schwer und tut gut im Herz ;)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Chrisfried</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/im-jazz-kokon/#comment-84</link>
		<dc:creator><![CDATA[Chrisfried]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2006 20:44:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich glaube ein großes Problem sind unsere deutschen Medien. Die Masse bekommt doch nur musikalische Ramschware vorgesetzt.

Die deutsche Musikindustrie beklagt sich über die rückläufigen Verkaufszahlen bei Tontraägern und geht davon aus, dass mal wieder das Internet und die Heimbrennereien dafür verantwortlich sind. Dabei liegt es zu einem guten Teil an dem Mist, der bei uns produziert und beworben wird. In vielen anderen Ländern stellt sich das anders dar. Vielleicht sollten unsere Medien der jüngeren Generation mal ein Angebot machen mit etwas mehr Niveau... und so langfristig auch eine Nachfrage generieren.

Ich KAUFE meine CDs gerne - allerdings nicht in Plattenläden; da gibt es meine Musik kaum... Und deutsches Radio höre ich seit 20 Jahren nicht mehr.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube ein großes Problem sind unsere deutschen Medien. Die Masse bekommt doch nur musikalische Ramschware vorgesetzt.</p>
<p>Die deutsche Musikindustrie beklagt sich über die rückläufigen Verkaufszahlen bei Tontraägern und geht davon aus, dass mal wieder das Internet und die Heimbrennereien dafür verantwortlich sind. Dabei liegt es zu einem guten Teil an dem Mist, der bei uns produziert und beworben wird. In vielen anderen Ländern stellt sich das anders dar. Vielleicht sollten unsere Medien der jüngeren Generation mal ein Angebot machen mit etwas mehr Niveau&#8230; und so langfristig auch eine Nachfrage generieren.</p>
<p>Ich KAUFE meine CDs gerne &#8211; allerdings nicht in Plattenläden; da gibt es meine Musik kaum&#8230; Und deutsches Radio höre ich seit 20 Jahren nicht mehr.</p>
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		<title>Von: Laurie</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/im-jazz-kokon/#comment-83</link>
		<dc:creator><![CDATA[Laurie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2006 10:50:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Man sollte weiter in die Vergangenheit zurückgehen und die so genannte Haus- oder Salonmusik des 18. und 19. Jahrhunderts wiederbeleben. Damals wurden zig Werke von Komponisten wie Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert und Co. eben nicht nur in großen Konzertsälen und Opernhäusern uraufgeführt. Vielmehr spielte man deren Musik im kleinen Kreis – ein Vorrecht, das erst dem Adel und später dann dem sich emanzipierenden Bürgertum vorbehalten war. Und eine solche Aufführungspraxis käme ja auch dem hermetischen Sektierertum, wie es in der Jazz-Szene weit verbreitet ist, entgegen, oder?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man sollte weiter in die Vergangenheit zurückgehen und die so genannte Haus- oder Salonmusik des 18. und 19. Jahrhunderts wiederbeleben. Damals wurden zig Werke von Komponisten wie Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert und Co. eben nicht nur in großen Konzertsälen und Opernhäusern uraufgeführt. Vielmehr spielte man deren Musik im kleinen Kreis – ein Vorrecht, das erst dem Adel und später dann dem sich emanzipierenden Bürgertum vorbehalten war. Und eine solche Aufführungspraxis käme ja auch dem hermetischen Sektierertum, wie es in der Jazz-Szene weit verbreitet ist, entgegen, oder?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Matthias</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/im-jazz-kokon/#comment-82</link>
		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2006 20:22:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Über Berlin kann ich nicht wirklich viel sagen, aber ich habe schon auch den Eindruck, dass es der Jazz schwer hat und sozusagen eher &quot;von unten&quot; Impulse bekommen muss/soll/darf. Und von mir aus natürlich gerne über den vom Vorposter genannten Rückweg ;O)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Über Berlin kann ich nicht wirklich viel sagen, aber ich habe schon auch den Eindruck, dass es der Jazz schwer hat und sozusagen eher &#8222;von unten&#8220; Impulse bekommen muss/soll/darf. Und von mir aus natürlich gerne über den vom Vorposter genannten Rückweg ;O)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: reuben</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/im-jazz-kokon/#comment-81</link>
		<dc:creator><![CDATA[reuben]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2006 09:55:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Komisch, dass in anderen Ländern z.B. Südafrika der Jazz immer mehr eine kulturelle, soziale und politische Bedeutung erhält und hier &quot;Jazz&quot; einzig als gepanschtes Architektur/Design-Studenten-Elektronik-Gemisch bekannt ist.

Einen &quot;Markt&quot; sich herbeizuwünschen finde ich falsch. Wir brauchen Passion, entwickelt aus natürlichem Interesse. Schuld an der Misere sehe ich mal wieder: &quot;Die 68er&quot; ;)

PS: Dass viele den Rückweg über Elektronik (dann Funk etc.) finden, ist völlig OK.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Komisch, dass in anderen Ländern z.B. Südafrika der Jazz immer mehr eine kulturelle, soziale und politische Bedeutung erhält und hier &#8222;Jazz&#8220; einzig als gepanschtes Architektur/Design-Studenten-Elektronik-Gemisch bekannt ist.</p>
<p>Einen &#8222;Markt&#8220; sich herbeizuwünschen finde ich falsch. Wir brauchen Passion, entwickelt aus natürlichem Interesse. Schuld an der Misere sehe ich mal wieder: &#8222;Die 68er&#8220; ;)</p>
<p>PS: Dass viele den Rückweg über Elektronik (dann Funk etc.) finden, ist völlig OK.</p>
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