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	<title>Kommentare zu: Bedrohte Arten</title>
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		<title>Von: Oliver</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/bedrohte-arten/#comment-143</link>
		<dc:creator><![CDATA[Oliver]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2006 17:20:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo Sven,

zu Leuten, die viel Geld verlangen gehe ich eigentlich nur dann, wenn ich vorher schon ziemlich sicher weiß, daß es mir gefallen wird.

Meine Kunden sagen mir auch, wenn Ihnen meine Arbeit nicht gefällt. Aber das sagen Sie nur mir, nicht meinen anderen Kunden.

Bei einer beschwerde warte ich im Geschäft möglichst auch, bis nicht 3 andere Kunden mithören.

Das ist IMHO der kleine Unterschied. Bei kleinen Jazz-Veranstaltungen, sage ich (höflich) auch schon mal dem einen oder anderen Musiker, daß er wohl schon bessere Tage hatte.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sven,</p>
<p>zu Leuten, die viel Geld verlangen gehe ich eigentlich nur dann, wenn ich vorher schon ziemlich sicher weiß, daß es mir gefallen wird.</p>
<p>Meine Kunden sagen mir auch, wenn Ihnen meine Arbeit nicht gefällt. Aber das sagen Sie nur mir, nicht meinen anderen Kunden.</p>
<p>Bei einer beschwerde warte ich im Geschäft möglichst auch, bis nicht 3 andere Kunden mithören.</p>
<p>Das ist IMHO der kleine Unterschied. Bei kleinen Jazz-Veranstaltungen, sage ich (höflich) auch schon mal dem einen oder anderen Musiker, daß er wohl schon bessere Tage hatte.</p>
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	<item>
		<title>Von: Sven</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/bedrohte-arten/#comment-142</link>
		<dc:creator><![CDATA[Sven]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2006 14:29:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Komischerweise funktioniert dieses einfache Weghören und den anderen ihren Spaß lassen nur bei Menschen, die sich für viel Geld auf Bühnen stellen und (zu recht sei dahingestellt) feiern lassen. Meine Kunden (ich bin Designer, im weitesten Sinne dann eigentlich auch Künstler) sagen mir bei Nichtgefallen, dass sie meine Arbeit Scheiße finden und ich gefälligst noch einmal von vorne anfangen soll. Und damit weiß ich wenigstens, woran ich bin. Aber nur soviel: ein begründetes Buh (und sei es noch so subjektiv) ist sicherlich ein adäquater Ausdruck des Nichtgefallens, über den sich ein Künstler dann vielelicht auch mal seine Gedanken machen sollte. Ich glaube nicht, das wir so tolerant und aufgeschlossen sind, sondern zu bequem und unauffällig. Zum Artikel mein Bravo!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Komischerweise funktioniert dieses einfache Weghören und den anderen ihren Spaß lassen nur bei Menschen, die sich für viel Geld auf Bühnen stellen und (zu recht sei dahingestellt) feiern lassen. Meine Kunden (ich bin Designer, im weitesten Sinne dann eigentlich auch Künstler) sagen mir bei Nichtgefallen, dass sie meine Arbeit Scheiße finden und ich gefälligst noch einmal von vorne anfangen soll. Und damit weiß ich wenigstens, woran ich bin. Aber nur soviel: ein begründetes Buh (und sei es noch so subjektiv) ist sicherlich ein adäquater Ausdruck des Nichtgefallens, über den sich ein Künstler dann vielelicht auch mal seine Gedanken machen sollte. Ich glaube nicht, das wir so tolerant und aufgeschlossen sind, sondern zu bequem und unauffällig. Zum Artikel mein Bravo!</p>
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	<item>
		<title>Von: Anke Richter</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/bedrohte-arten/#comment-141</link>
		<dc:creator><![CDATA[Anke Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2006 13:08:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich schließe mich meinem Vor-Kommentator an. Wenn&#039;s gefällt, klatsche ich, wenn nicht, besorge ich mir was trinken und geh in die hintere Ecke und vermiese den anderen nicht ihren Spaß]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schließe mich meinem Vor-Kommentator an. Wenn&#8217;s gefällt, klatsche ich, wenn nicht, besorge ich mir was trinken und geh in die hintere Ecke und vermiese den anderen nicht ihren Spaß</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>https://www.jazzthing.de/blogthing/bedrohte-arten/#comment-140</link>
		<dc:creator><![CDATA[Oliver]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2006 12:39:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wozu ausbuhen? Das stört auch diejenigen, denen es gefällt. Es genügt völlig, vorzeitig, etwa in der Pause, zu gehen, nicht zu klatschen, oder keine Zugabe zu verlangen.

Jeder Musiker, der sich für Reaktionen des Publikums überhaupt interessiert, wird verstehen.

Dumm nur diese Claqueure, die auch beim kürzesten und schlechtesten Solo Beifall spenden und grundsätzlich ein da capo wollen, egal wie müde die Vorstellung war. Ich habe das Gefühl, die hören nicht zu sondern machen das automatisch.

Und erst frenetisches Gejohle bei Stars, bevor die überhaupt einen Ton gespielt haben - was soll das? Oft steht da ein arrogantes Schwein vorne auf der Bühne (Motto und Haltung: Seid dankbar, daß Ihr hier sein dürft, für die lumpigen paar Kröten.) und die devote Schar bestärkt ihn auch noch, anstatt mal zu hören ob er auch nur halb so gut ist wie er großkotzig tut.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wozu ausbuhen? Das stört auch diejenigen, denen es gefällt. Es genügt völlig, vorzeitig, etwa in der Pause, zu gehen, nicht zu klatschen, oder keine Zugabe zu verlangen.</p>
<p>Jeder Musiker, der sich für Reaktionen des Publikums überhaupt interessiert, wird verstehen.</p>
<p>Dumm nur diese Claqueure, die auch beim kürzesten und schlechtesten Solo Beifall spenden und grundsätzlich ein da capo wollen, egal wie müde die Vorstellung war. Ich habe das Gefühl, die hören nicht zu sondern machen das automatisch.</p>
<p>Und erst frenetisches Gejohle bei Stars, bevor die überhaupt einen Ton gespielt haben &#8211; was soll das? Oft steht da ein arrogantes Schwein vorne auf der Bühne (Motto und Haltung: Seid dankbar, daß Ihr hier sein dürft, für die lumpigen paar Kröten.) und die devote Schar bestärkt ihn auch noch, anstatt mal zu hören ob er auch nur halb so gut ist wie er großkotzig tut.</p>
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