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41. Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2010
28. bis 31. Oktober
 
   
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Blue Rhythm 30
nummer 30
frühjahr 2006

Jazz thing reviews: Hotspots.01  

Eric Vloeimans. Summersalt

Eric Vloeimans - Summersalt
more reviews

Terje Isungset
Igloo
(Igloo/Galileo MC)

 
Courtney Pine
Resistance
(V2/Rough Trade)

 
David Murray
Waltz Again
(Justin Time/sunny moon)

(Challenge/sunny moon)

Es stimmt also tatsächlich, was manche Psychologen behaupten: Mit 40 endet die letzte Phase der Pubertät. Die geistige. Eric Vloeimans hat viele Jahre gebraucht, um sich vom unkontrollierbaren Naturereignis an der Trompete zum gesetzten Musiker zu verwandeln. Früher passte sich der Niederländer wie ein unsicherer Teenager jeder neuen Umgebung an, probierte Bop, Blues, Rock und Freestyle aus, schlicht alles, was seine Bahn kreuzte. Wahrscheinlich war es die Suche nach einer eigenen Identität, das Erwachsenwerden eines Talents. Mit „Summersalt“ hat Vloeimans nun seinen Ton und endlich seine Bestimmung gefunden. Es sind die kleinen, überschaubaren Formationen, in denen der brillante Techniker seine ganze Ausdruckskraft entfalten kann. Gitarre (Anton Goudsmit), Piano (Harmen Fraanje), dazu ein Lufthauch voller Poesie. So entstehen große Miniaturen aus Emotion, Tränen, Lachen, Entspannung, Ratlosigkeit, Frage und Antwort. Der Mann kann alles, bläst aber nur noch, was gerade passt. Das erinnert ein wenig an Dave Douglas´ grandioses „Charms Of The Night Sky“. Es ist eine Ehre für Douglas, heute mit diesem Eric Vloeimans verglichen zu werden (VÖ: 6.3.).

Reinhard Köchl, Jazz thing 63

 
Eric Vloeimans - Summersalt