Nach zwei erfolgreichen Ausgaben in 2008 und 2009 findet in diesem Jahr Shared Sounds nur als eintägiges Minifestival statt. Grund ist die drastische Kürzung im Festivaletat, weshalb die Berliner Programmmacher sich dazu entschlossen haben, in 2010 nur zwei Acts an einem Abend auf die Bühne der Spielstätte Radialsystem zu schicken. Bjarte Eike's Barokksolistene aus Norwegen kommen mit ihrem Programm An Alehouse Session in die deutsche Hauptstadt und teilen sich am Samstag, 17. Juli, den Veranstaltungsort mit den Berliner Analog-Elektronikern von Moritz Wolpert und seinem Berliner Ring. Bei Bjarte Eike ist Barockmusik offen und nicht dogmatisch, erzählt die künstlerische Leiterin von Shared Sounds, Sophie Schricker, dem Berliner Journalisten und Jazz-thing-Autor Wolf Kampmann vom Stadtmagazin Tip. Als ich Moritz Wolpert und die Leute vom Berliner Ring mit ihren Klangmaschinen kennen lernte, spürte ich, wie gut diese zwei Extreme zusammenpassen. Ziel von Shared Sounds in 2010 ist es nicht nur, zwei Jahrhunderte, das 17. und das 21., musikalisch zusammenzuführen, sondern auch, dass am Schluss des Konzertabends das norwegische Barockensemble mit den deutschen Avantgarde-Elektro-Musikern gemeinsam auf der Bühne improvisieren. Konzertbeginn ist 21 Uhr, weitere Infos gibt es auf der Festival-Site im Internet. Im kommenden Jahr soll Shared Sounds dann wieder auf vier Tage ausgeweitet werden.
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Shared Sounds
Zusammengestellt von Christian Broecking, Stefan Franzen und Martin Laurentius. |