Anfangs wollte man es nicht glauben, als am 26. Juni weltweit die Nachrichtenagenturen den Tod von Michael Jackson meldeten – zu mysteriös waren die Todesumstände des selbst ernannten King Of Pop, zu ungenau die Todesursache Herzversagen. Doch die Ärzte vom Ronald Regan UCLA Medical Center in Los Angeles haben den 50-jährigewn Sänger am 25. Juni um 14.46 Uhr Ortszeit für Tod erklärt – und nicht nur die Boulevard-Medien griffen daraufhin das Thema Michael Jackson auf, sondern auch seriöse Kulturmedien und die Feuilleton-Seiten der Tageszeitungen. Dabei waren es nur zwei Alben, die Jacksons Mythos begründeten: Off The Wall von 1979 und Thriller von 1982. Viele hundert Millionen Platten hat Michael Jackson im Laufe seines Lebens verkauft, schrieb zum Beispiel Jens-Christian Rabe im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Und mit seinem berühmtesten Werk, dem aus nur neun Songs bestehenden ,Thriller aus dem Jahr 1982, geht wohl auch das erfolgreichste Pop-Album aller Zeiten auf sein Konto. Der Mann, der hinter dem Erfolg dieser beiden Alben stand, war Quincy Jones – und der sprach überraschender Weise ausgiebig über seine Arbeit als Produzent und Arrangeur für Jackson mit dem Wall Street Journal: Der Erfolg basierte auf Teamarbeit. Eine sehenswerte Film-Doku über das zum Teil bizarre Leben von Jackson sendete am 27. Juni der Kultur-Fernsehkanal ARTE: In Michael Jackson – Die ganze Wahrheit lässt der Journalist Jacques Peretti ausgiebig Weggefährten und Freunde des Sängers zu Wort kommen – wie zum Beispiel dessen langjähriger Presse-Agent Bob Jones oder Jacksons Schulfreund J. Randy Taraborrelli.
Zusammengestellt von Christian Broecking, Martin Laurentius und Axel
Stinshoff. |