150 Jazz-Studenten waren am 16. Juni ins Weiße Haus eingeladen worden, um von Wynton, Branford, Ellis und Jason Marsalis und anderen Dozenten unterrichtet zu werden. Die Eröffnung des Jazz Studio ist nur eine Aktivität des Weißen Hauses innerhalb einer neue Musik-Reihe, ähnliche Vorhaben gibt es für die Genres Country und Klassik. Am Eröffnungstag wurde betont, wie sehr der Jazz mit der Geschichte Amerikas verknüpft ist, besonders der Einfluss von Duke Ellington stand im Mittelpunkt der zahlreichen Workshops. Michelle Obama betonte bei der Eröffnung des imaginären Studios, dass der Jazz die Zukunft Amerikas repräsentiere. Jazz sei eine demokratische Kunstform und Amerikas größtes Geschenk an die Welt. Im Jazz gehe es um individuelle Freiheit und das Übernehmen von Verantwortung für die Gruppe. Die First Lady berichtete, dass ihr Großvater Jazz bei größter Lautstärke 24 Stunden am Tag gehört habe. Auch Sacha und Malia Obama nahmen teil, ihre Mutter hofft, ihnen damit die Ohren für andere Musikformen außerhalb des Hip Hop zu öffnen.
Zusammengestellt von Christian Broecking, Martin Laurentius und Axel
Stinshoff. |