Anfangs wollte man nur die Lücke schließen, die der Umzug der Musikmesse Popkomm nach Berlin in Köln verursacht hat. Doch mittlerweile macht die Kölner c/o pop der Berliner Popkomm ernsthaft Konkurrenz – indem sich die Organisatoren bewusst in der „Nische“ breit machen. Auch dieses Jahr wieder: Vom 12. bis 16. August untersucht man erneut die verschiedenen Aspekte und Facetten von aktueller Musik und Pop-Kultur und fungiert zudem als internationaler Branchentreff der so genannten „Kreativindustrie“. Das diesjährige Motto heißt „Pop Culture 2.0“, mit neu ausgerichtetem Business-Bereich und einem umfangreichen Festivalprogramm. In der „c/o pop Convention“ beschäftigt man sich unter anderem mit dem Wert von Musik im digitalen Zeitalter. Und erstmals hat man in diesem Jahr die renommierte Kölner Philharmonie als neue Spielstätte hinzugewinnen können, in der unter anderem Konzerte mit Beirut und The Notwist stattfinden. Man habe „ein unverwechselbares Programmprofil als urbanes Clubfestival entwickelt“, sagt Elke Kuhnen von der c/o pop. Und Geschäftsführer Norbert Oberhaus freut sich: „Wir sind im Herzen der Stadt angekommen.“
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c/o pop
Zusammengestellt von Christian Broecking, Martin Laurentius und Axel Stinshoff.
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