David Fathead Newman ist tot: Der Saxofonist starb am 20. Januar an den Folgen seiner Krebserkrankung. Newman, 1933 in Carsicana, Texas, geboren, sorgte zum ersten Mal für Aufsehen, als er 1954 in die Band von Ray Charles einstieg. In den zwölf Jahren bei Charles entwickelte er auf dem Tenorsaxofonist sein bluesig-souliges Spiel. Er hat einen gepflegten Ton, besonders in den oberen Registern, betonte sein Instrumentalkollege Houston Person. Ich bin ein großer Fan von ihm seit den Ray-Charles-Zeiten. Charles war auch verantwortlich für sein Debütalbum in 1959, Fathead: Ray Charles Presents David Newman. Nach der Zeit bei Ray Charles arbeitete er mit vielen namhaften Musikern zusammen, wie beispielsweise Aretha Franklin, Kenny Drew Sr. T-Bone Walker, Billy Higgins, B.B. King, Eric Clapton und Kenny Dorham. Zudem erschienen eine ganze Reihe von Alben unter eigenem Namen, zuletzt veröffentlichte er in 2008 Diamondhead mit Cedar Walton, Peter Washington und Yoron Israel. David Fathead Newman wurde 75 jahre alt.
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David Fathead Newman
Zusammengestellt von Christian Broecking, Martin Laurentius und Axel Stinshoff. |