Seit einiger Zeit ist es hierzulande Trend, dass auch nach Beziehungen und Synergien zwischen Jazz und anderen Kunstgattungen gesucht wird. Einen eigenen Weg gehen die Programmmacher des diesjährigen Deutschen Jazzfestivals Frankfurt. Unter dem Motto What You See Is What You Hear hat man dieses Jahr Musiker und Bands in den Sendesaal des Hessischen Rundfunks eingeladen, die mit ihren verschiedenen Projekten die visuellen Komponenten der Jazzmusik herausstellen. So lässt sich etwa der Multiinstrumentalist Ted Nash für sein Programm Portrait In Seven Shades von den Ikonen der modernen Malerei inspirieren - das Ergebnis führt er mit der hr-Bigband auf. Auch das Duo Michael Wollny & Heinz Sauer unterstreicht das Visuelle in der Musik: Während des Konzerts der beiden gibt es im Bühnenhintergrund großformatige Fotografien zu sehen, auf die der Pianist und der Saxofonist direkt reagieren. Ausreichend Bodenständiges ohne Bilder und Zeichen ist in diesem Jahr natürlich auch im Programm - wenn beispielsweise Gitarren-Fex Derek Trucks mit seiner Band Songlines nach Frankfurt kommt, oder Louis Sclavis sein mit jungen Musikern besetztes Projekt L´Imparfait Des Langues dem Publikum vorstellt. Das 38. Deutsche Jazzfestival Frankfurt beginnt am 25. und geht bis zum 27. Oktober. Wie in den Jahren zuvor ist Jazz thing wieder Medienpartner für dieses renommierte Jazzfestival - das komplette Programm gibt´s auf der Festivalwebsite.
Weiterführende Links
Deutsches Jazzfestival Frankfurt
Deutsches Jazzfestival Frankfurt auf jazzthing.de
Zusammengestellt von Martin Laurentius und Axel
Stinshoff. |