Jedes Jahr wird das mit 5.500 Euro dotierte Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt vergeben. In diesem Jahr fiel die Wahl der mit Heinz-Dieter Sauerborn, Uli Olshausen und Günter Hottmann besetzten Jury auf die seit 1998 in Frankfurt lebende, kasachische Pianistin Yelena Jurajeva. Die Jury lobt ihr flüssiges, dynamisches Klavierspiel und ihr besonderes Gespür für Spannungsbögen. Hans-Jürgen Linke stellte nach dem Preisträgerkonzert in der Frankfurter Rundschau im Spiel der Stipendiatin fest: All das klingt weniger eindeutig nach Jazz als vielmehr nach einer improvisierten Musik aus der Tradition der europäisch-russischen Klaviermusik, die sich mit Jazz-Elementen schmückt und bereichert.
Zusammengestellt von Martin Laurentius und Axel
Stinshoff. |