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Blue Rhythm 33
nummer 33
frühjahr 2007

Jazz thing news  

Gestorben: Andrew Hill

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10.05.2007
02.05.2007
26.04.2007

Andrew Hill Andrew Hill ist tot: Der Pianist und Komponist starb am 20. April an den Folgen seiner Lungenkrebserkrankung. Hill, 1931 in Chicago geboren, „war die letzte große Entdeckung des Blue-Note-Gründers Alfred Lion, binnen acht Monaten nahm er fünf einflussreiche Alben für das legendäre Label auf“, schreibt Christian Broecking in seinem Nachruf in der taz. Die 1960er waren die Jahre, in denen Hill seinen Ruf als eigenwilliger Pianist und vor allem als ein zwischen Avantgarde und Tradition changierender Komponist begründete, wie es Alben wie „Black Fire“ von 1963 und „Point Of Departure“ von 1964 zeigen. Aber trotz des Ruhms und der Ehre blieb der finanzielle Erfolg aus. Hill zog in den 1970ern nach Kalifornien, setzte sein Musikstudium fort und arbeitete unter anderem als Sozialarbeiter. Nachdem er hin und wieder auf Independant-Labels Platten veröffentlicht hatte, feierte er in der zweiten Hälfte der 1990er ein furioses Comeback. Mit „Time Lines“ von 2006 kehrte Hill dann zum Traditionslabel Blue Note zurück, das drei Jahre zuvor die bislang unveröffentlichte Aufnahme „Passing Ships“ aus den 1960ern herausgebracht hatte. „Das beste Album des Jahres 2003 wurde 1969 aufgenommen“, schrieb die New York Times über „Passing Ships“. Andrew Hill wurde 75 Jahre alt.

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Andrew Hill

Zusammengestellt von Martin Laurentius und Axel Stinshoff.

 
Gestorben: Andrew Hill