Leroy Jenkins ist tot: Der Geiger starb am 24. Februar in New York an den Folgen seiner Lungenkrebs-erkrankung. Jenkins, 1932 in Chicago geboren, kam schon in den Anfangsjahren der Association For The Advancement Of Creative Music (AACM) in Kontakt mit den Zentralfiguren dieser Musiker-Initiative, wie zum Beispiel Roscoe Mitchell und Anthony Braxton. Ab 1970 lebte er in New York, wo er sich schon bald einen Namen in der Avantgarde-Szene machen konnte. Er spielte mit Ornette Coleman, Cecil Taylor und Dewey Redman und nahm mit eigenen Formationen einige stilbildende Alben auf, wie etwa mit seinem Trio The Revolutionary Ensemble The Peoples Republic und mit dem Ensemble Sting das Album Urban Blues. Zudem arbeitete Jenkins auch als Pädagoge und war als Komponist erfolgreich: Bereits 1975 fand die Uraufführung seines Stücks For Players Only statt und einige Jahre später kam auch noch die Oper Editorial hinzu. Zudem machte er sich mit Solo-Konzerten einen Namen, wie sie unter anderem auf Solo Concert von 1977 und Solo von 1998 dokumentiert sind.
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Leroy Jenkins
Zusammengestellt von Martin Laurentius und Axel
Stinshoff. |