Dr. Billy Taylor wird am 11. Februar im Rahmen der so genannten Grammy Week mit dem Recording Academy Trustees Award ausgezeichnet. Dieser Preis soll an Musikmacher erinnern, die einen dauerhaften Beitrag zur Musikkultur beigetragen haben, so Neil Portnow, Präsident der Recording Academy, im amerikanischen Magazin JazzTimes. Und darüber hinaus erhält der 83-jährige Pianist und Jazz-Pädagoge am 22. Februar in diesem Jahr auch noch den Beacons In Jazz Award. Die Majorplattenfirma Universal wird die 15 Alben von amerikanischen Free-Jazz-Musikern wiederveröffentlichen, die in den Jahren zwischen 1969 und 1972 für das Label Free America in Paris eingespielt wurden. Für dieses Label nahm damals eine junge Garde amerikanischer Free-Jazz-Musiker ihre Platten auf, wie zum Beispiel Archie Shepp, Frank Wright, Anthony Braxton und Paul Bley. An drei Tagen, vom 24. bis 26. Februar, spielt das Lincoln Center Jazz Orchestra sein Konzertprogramm Full Steam Ahead im New Yorker Lincoln Center. Dabei gibt es Titel zu hören, die im weitesten Sinne Eisenbahn und Lokomotiven thematisieren, wie etwa Take The A Train und Main Stem.
Zusammengestellt von Axel Stinshoff und Martin Laurentius. |