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Blue Rhythm 37
nummer 37
sommer 2008

 
Nummer 75. September/Oktober 2008
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Sonny Rollins
Taj Mahal
Till Brönner

Sonny Rollins. Jazz gehört Jedermann.
Legendär und dennoch nahbar: Obwohl er die Rolle eines der letzten Jazzgötter im 21. Jahrhundert spielen muss, ist Sonny Rollins doch in erster Linie Mensch. Ein rastlos Suchender, der tagtäglich gegen das Alter kämpft. Ein Musiker, der auf der Bühne aber nach wie vor zu Höchstform aufläuft. Jazz thing ist stolz, seine Tournee zu präsentieren, und traf Rollins in Bilbao.

Taj Mahal. Meisterklasse.
Sein vierzigstes Plattenjubiläum begeht der Rootsmusiker Taj Mahal mit einem Album, auf dem fast alle Facetten seiner musikalischen Interessen zu hören sind, von Blues über Reggae und Rock bis hin nach Afrika. Begleitet haben ihn Gäste wie Jack Johnson, Ziggy Marley, Toumani Diabate, Ben Harper und Los Lobos – einige davon seine Schüler, vor allem aber Freunde.

Till Brönner. Vom Luxus der Einfachheit.
Rechtzeitig zum 50. Geburtstag des Bossa Nova hat Till Brönner in Rio ein Album mit brasilianischen Klängen aufgenommen. Zwar schwärmt er auch vom positiven Lebensgefühl des Samba, doch der Bossa ist dem Trompeter näher: „Da steht auch gern mal die melancholische und etwas brüchigere Seite im Vordergrund.“ Jazz thing traf Brönner in Rio de Janeiro.

George Duke. Die Frauen sind schuld.
Entweder ist er das perfekte musikalische Chamäleon oder ein Musiker, der sein kreatives Handwerk zu sehr liebt, um sich um Stile oder Dogmen zu scheren. Auf „Dukey Treats“ lebt der Keyboarder George Duke seine Bewunderung für P-Funk, Marvin & Sly, Herbie und Earth Wind & Fire aus – funky, nein, sogar „fawngy“ wie ein alter Fußnagel.

Nicola Conte. Wie cool ist das denn?

David Sanborn. Schlicht und einfach.

Produktivkräfte der Musikwelt,
Folge 44:
Amiri Baraka.

Kenny Barron. Der Star lässt glänzen.

Carly Simon. Gegenwartsbewältigung.

Abdullah Ibrahim. Das Echo des Urtons.

Johnny Griffin. Schlisakkord.

Avishai Cohen Trio. Struktur und Emotion.

Natacha Atlas. Romantische Seiten.

Trygve Seim & Frode Haltli. Der weiche Ton.

Andi Kissenbeck. Die Logik des Grooves.

Bobo Stenson. Alles offen.

Moscow Art Trio. Tanz in der unbekannten Zone.

Vince Mendoza. Ist Jazz blau?

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Jazz thing Nummer 75 - Till Brönner