Autor: Christopher Dell // 28.05.2007, 18:44 Uhr
Es ist schwer, objektiv zu sagen, was ein gutes Solo ist. Klar. Vor allem, weil der Jazzmusiker so schön aus dem Bauch heraus spielt und im schimmligen Keller seinen pathologischen Neigungen nachgeht (denn der Blues kommt ja aus dem Schmerz der Baumwollfelder). Da, wie wir von Kant wissen, ästhetische Zufriedenheit, welche auf der Befriedigung von Neigungen beruht, niemals dem, was man sich darüber denkt, adäquat sein kann, wollen wir einfach einmal diese Neigungen untersuchen.
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Autor: Lisa Bassenge // 21.05.2007, 10:02 Uhr
Für Geld mache ich alles. Das muss man jetzt einfach mal so stehen lassen. Sonst hätte ich nicht gestern bei meinem Kommerz-Job eine total nuttige Swingversion von „Happy Birthday“ im Viervierteltakt zum Besten gegeben. Für einen gewissen Vasco. Abgründe tun sich auf. Aber egal. Wenn die Kohle stimmt.
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Autor: Pit Huber // 15.05.2007, 09:37 Uhr
Oft heißt es, Jazzkritiker seien eigentlich verhinderte Musiker. Genauer: Angeblich erwarten sie von ihrem Lieblings-Jazzer, dass er die großartigen Ideen in die Tat umsetzt, für die ihnen selbst das musikalische Talent fehlt. Und wenn er’s dann nicht tut, sind sie sauer und schreiben Verrisse. Also: So bin ich nicht. Ich verkünde hiermit feierlich: Ich bin KEIN verhinderter Musiker!
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Autor: André Nendza // 06.05.2007, 16:23 Uhr
Im ZDF gibt es spät nachts die grauenhafte Sendung „Blond am Freitag“ zu sehen, in der mehr oder weniger witzige Personen über mehr oder weniger wichtige Promis tratschen. Manchmal sehe ich nach Konzerten in diese Sendung hinein und stelle zu meinem Erstaunen fest, dass das Prozedere des Formates fatal dem Kaffeeklatsch unter Musikern ähnelt.
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